Dieter Kamphuis: Ich möchte Bürgermeister der Samtgemeinde Uelsen werden

Shownotes

Dieter Kamphuis möchte bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 zum Bürgermeister der Samtgemeinde Uelsen gewählt werden. Er ist parteiloser Sprecher der CDU-Fraktion im Gemeinderat von Uelsen sowie Mitglied im Samtgemeinderat. Der 56-Jährige leitet die Geschäftsstelle der Kreissparkasse in Emlichheim. Er ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder.

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00:00:00: Gn-Kandidatencheck zur Kommunalwahl.

00:00:05: Wer will, was werden in der Grafschaft Bentheim Bürgermeister und Landratskandidaten im Gespräch mit Steffen Burkhardt dem Chefredakteur Digital der Grafschafter Nachrichten?

00:00:19: Im Gn Kandidaten-Check begrüße ich Dieter Kampus.

00:00:22: Herzlich willkommen!

00:00:23: Ja, herzlich willkommen Herr Burkhart.

00:00:25: Vielen Dank für die Einladung.

00:00:26: Dieter Kampfuss, Sie möchten Bürgemeister der Samtgemeinde ölsen werden.

00:00:30: Warum?

00:00:31: Ja, das ist eine ganz gute Frage.

00:00:35: Es ergibt sich so oder im Grunde hat es eine Historie nachdem Halb-Bosch nicht mehr kandidiert hatte oder gesagt hat er im September die letzten Jahres, er würde nicht erneut zur Wahl antreten wollen kam dann nach einer Ideenfindung oder nach einer gewissen Phase Im November dann die CDU auf mich zu und fragte, ob ich mir vorstellen könnte für die CDU zu kandidieren.

00:01:04: Und das habe ich dann tatsächlich auch nicht mal wirken lassen und auch in der Familie besprochen, weil es für mich auch ein Stückchen überraschend war.

00:01:16: Ja, dann habe ich gesagt, wenn ihr das so wollt, dann kann ich mir das auch tatsächlich vorstellen.

00:01:22: So kam das so ein bisschen.

00:01:24: Wir steigen ja gleich natürlich ein bisschen tiefer ein.

00:01:27: Aber vorher stellen Sie sich bitte erst mal vor, wer ist sie?

00:01:32: Mein Name ist Dieter Kampus und ich bin gebürtiger Willsummer.

00:01:35: Ich komme also aus der Samtgemeinde Oelsen.

00:01:38: Bin in Wilsum- und Ösen zur Schulbewegung.

00:01:41: Hab dann am Tag neunundachtzig mein Abitur hier in Nordrhein gemacht und hab nach dem Abiturt die Ausbildung bei der Sparkasse begonnen und bin ehrlicherweise auch die ganze Zeit dort gewesen.

00:01:54: Ich habe mein Werdienst als Zivilitz abgeleistet.

00:01:56: Das war noch mal eine ... ja, willkommende Unterbrechung kann ich was sagen beim Rotkreuz.

00:02:02: Ich habe da Rettungsanitäter gemacht und das war wirklich eine ganz spannende Zeit und eine gute Erfahrung.

00:02:09: auch weil es jetzt als Diskussion wieder auf kommt.

00:02:12: im gesellschaftlichen Raum kann ich tatsächlich sagen für mich war es eine bereichernde Zeit.

00:02:18: Ja wie gesagt nach der Ausbildung bei der Sparkasse, gibt es dann intern so Fortbildungs-Weiterbildung.

00:02:26: Die durfte ich da auch suchen und das hat noch immer gut Freude gemacht und konnte mich da ganz gut entwickeln glaube ich.

00:02:35: Manchmal muss man ein bisschen Blokarm im Leben also beruflich und ja für die Hörer vielleicht sehr lange die Filiale in Ilsen geleitet fast zwanzig Jahre Und bin vor sechs Jahren dann noch mal gewechselt in die Leitung der Geschirrstelle in Ermlichheim.

00:02:56: Das ist ein großes, ja eine große Filiale der Sparkasse und das war eigentlich auch nochmal eine schöne Herausforderung und es klappt auch da ganz gut.

00:03:05: Sie sagten gerade sie sind gefragt worden ob sie als Bürgermeister kandidieren wollen.

00:03:10: woher kamen dann der Wunsch die Bereitschaft zu sagen Ja ich bin bereit die erste Reihe mich zu stellen, Verantwortung zu übernehmen?

00:03:21: Ja.

00:03:21: Die Frage der Verantwortungsübernahme ist glaube ich nicht so die Kernfrage für mich gewesen sondern das wäre eigentlich sonst geeignete Kandidat.

00:03:32: oder wo muss wohl liegen?

00:03:34: Herausforderungen in Ösen was kann ich tatsächlich dazu beitragen und wie matcht das?

00:03:42: Nach dem tatsächlich abwägen habe ich dann für mich entschieden, das traue ich mir wohl zu.

00:03:48: Also es ist ja auch immer eine Frage von Führungsübernahmen also Personalführung und auch Themen die man schon aus der Ratztätigkeit oder auch aus anderen Kremientätigkeiten kennt.

00:04:00: dass man sich da ein Stück wiederfindet und am Ende des Tages muss ich sagen Zutrauen hab ich wohl.

00:04:08: da drin habe ich auch nicht so Angst vor der Herausforderung.

00:04:13: Aber in ihrer Herausforderung ist eigentlich die Kernmotivation das überhaupt anzugehen, also in irgendeinen sind die Gemengelagen nicht nur trivial.

00:04:23: aber ich glaube wenn man das sortiert und guten Wellen zusammen anpackt dann bin ich doch zuversichtlich dass man es auch zum Guten weiterentwickeln kann.

00:04:35: was treibt sie?

00:04:36: politisch an.

00:04:37: Also gibt es so grundwerte Grundüberzeugungen, auf denen Sie auch Ihre Arbeiter zum Bürgermeister aufbauen wollen?

00:04:45: Ja also ich bin sicherlich geprägt durch meine Arbeit.

00:04:48: Wenn man von sieben, dreißig Jahre bei Sparkasse ist oder auch in diesem Segment ist man automatisch kaufmensch vorbelastet.

00:04:57: Diese Themen auch im wirtschaftlichen Gebrächtigen Hintergrund außer Ausbildung glaube ich das fehlt man gar nicht abschütteln können da jetzt man in diese Richtung doch voll geprägt, muss aber kein Nachteil sein wie ich mein.

00:05:11: Das andere ist sicherlich fast die Kratzer und sagt sie so Personalführung das habe ich auch im Studium ganz gern gemacht.

00:05:17: also das war ein Schwerpunkt bei mir, Organisations- und Führungspsychologie hat mir immer Spaß gemacht und insofern glaube schon dass man das auch da positiv einbringen kann.

00:05:30: an politischen Kompass ja soll man sagen Für mich ist erst mal, also ein gewisser Leistungsgedanke finde ich schade nicht.

00:05:41: Und erstmal das Geld verdienen und dann über's Ausgeben reden.

00:05:44: Das ist mir so von der Grundsystematik eher sympathischer und weil es gibt so viele Ausgabemöglichkeiten insofern muss man sich vielleicht auch enthielen was ist die Grundmenge über die wir reden können?

00:05:58: Und dann über die Wünsche weiter diskutieren.

00:06:03: Ansonsten glaube ich an Ich hab ein ganz... wie ich finde, Gerichtigkeitskompass in mir.

00:06:11: Also diese soziale Komponenten, die ist mir tatsächlich auch ganz wichtig.

00:06:19: Haben Sie Vorbilder im Sinne von gibt's zu Menschen, von denen sie was gelernt haben?

00:06:25: Von denen sie etwas mitgenommen haben?

00:06:27: Sei es jetzt im politischen Sinne aber auch so ganz persönlich auf Ihrem Lebensstück?

00:06:32: Boah!

00:06:32: gute Frage.

00:06:33: Also da gibt es sicherlich ganz viele, aber kann ich so gar nicht jetzt einen herausstechnen sagen sollen.

00:06:41: die gesamte Lebensarbeitszeit hat mich doch mit ganz vielen Menschen auch zusammengebracht und da sind ganz viele Kontakte und auch wo ich sehr wie soll ich sagen hinschau und sage das ist wirklich eine tolle Persönlichkeit trotzdem sehr demütig geblieben.

00:07:00: Also so Lautsprecher sind wir nicht sehr sympathisch, um das mal vielleicht zu charakterisieren also mich je lauter dass du toller an der Stelle nicht nein.

00:07:10: Sie haben ihren beruflichen Hintergrund ja gerade schon genannt, das Kaufmännisch und so weiter.

00:07:15: was würde ich sagen bringen sie mit an Fähigkeiten die sich dann später auch in einen Bürgermeisteramt mit einbringen kann?

00:07:22: Was haben sie gelernt in ihrem Beruf aber auch möglicherweise politischen Tätigkeiten vereinen, wo sie sagen das hilft wir um später auch ein guter Bürgermeister sein zu können.

00:07:38: War doch nie Bürgemeister ist wie heißen.

00:07:40: aber es geht ja glaube ich sowohl im Beruf als auch in der Aufgabe nicht um meinen selbst sondern um die Sache dass wir was für Ölsen für die Sammgemeinde positiv bewerten und auch mit Menschen, also auch die unterschiedlichen Interessen wahrzunehmen und auch erst mal nüchtern zu betrachten.

00:08:04: Das ist mir total... Ich kann es gut verstehen dass Menschen ganz unterschiedliche Auffassungen so Dinge haben können und das finde ich auch wirklich total okay nur am Ende da ein gemeinsames Ziel oder eine Vorgehensweise raus abzuleiten.

00:08:18: Das glaube ich dann was mir außer Arbeits mitgegeben ist oder auch so ein gewisses Dienstleistungsverständnis, dass man dafür ... Wir sind kein Selbstzwecks, sondern wir machen das für was anderes.

00:08:29: Ich glaube ich, das sind Dinge die man tatsächlich nach einem ganz guten, neben dem ganz normal strukturierten Arbeiten oder Zahlen auf Identität und solche Dinge, glaube ich ganz gut mit eindringen kann.

00:08:41: Also ich bin fest aber nur überzeugt, ich kann das sowieso nicht alleine oder keiner kann es alleine sein.

00:08:47: Man muss die Menschen in der Verwaltung aber außen Rat und aus der Bevölkerung mitnehmen.

00:08:54: Und denen auch eine gewisse Orientierung geben.

00:08:58: Sehen Sie, weil sich auch Schwächen die Frage ist immer unbelebt aber wir stellen sie natürlich immer also konkret gefasst.

00:09:04: gibt es Dinge wo sie sagen, die kann ich nicht so gut wie andere Leute vielleicht?

00:09:10: Ja, also gibt's ganz bestimmt aber das ist natürlich eine interessante Frage für sie.

00:09:17: Also ich kann glaube ich nichtso gut reden halten wie es vielleicht andere wirklich... gut können.

00:09:23: Ich bin auch nicht so ein, der sich gerne wirklich ganz an vorne stellt und dann immer sagt, wir sind die Tolzen das ist nicht so... Banker sagen, sie sind maximal zufrieden also es ist nie gut.

00:09:37: Aber das ist aber nicht so laut.

00:09:41: Und was ganz anderes ich würde wirklich sagen, was ich gar nicht kann, ist Tanzen!

00:09:46: Das war ein ganz anderer Bereich oder muss ich wirklich sagen?

00:09:50: Und ansonsten auch so kreative Dinge.

00:09:53: Da würde ich sagen, das können... Also bei uns im Betrieb ist es ganz gut in anderen Händen sehr gut aufgehoben und dann nicht mal sehr dankverwendet was abgegeben wird.

00:10:04: Könnte mir vorstellen dass es Situationen gibt wo ein Bürgermeister tatsächlich tanzen muss.

00:10:08: aber werden sie dann im Fall ihrer Wahl feststellen als Bürgemeister wären Sie ja auch Chef der Samtgemeine Verwalter.

00:10:18: Sie wären auch Vorgesetzte von Mitarbeitern.

00:10:21: Was erwarten Sie von Ihren Mitarbeitern und umgekehrt, was dürfen die Mitarbeiter aber auch von Ihnen erwarten?

00:10:29: Ja also das...was erwarte ich.

00:10:32: Das ist eine gute...also auf jeden Fall dass man die besprochenen Dinge dann auch anpackt und umsetzt.

00:10:39: Dass man wenn Unterheiten in der Absprache bestehen, dass man sie bespricht und im Grunde dass man nach Möglichkeit mit einer eigenen Idee von der Antwort erstmal reinkommt und nicht, ich habe hier ein Problem sondern dann erst mal wie ich stets werde es vor.

00:10:59: Und ansonsten glaube ich werde ich mir das wenn das so kommt tatsächlich erstmal in Ruhe anschauen um dann auch das einzuordnen wer da welche Aufgaben übernimmt oder übernommen hat Grundsätzlich erst mal davon aus, dass jeder sein Bestes jetzt schon gibt und auch geben will.

00:11:21: Insofern habe ich da eine positive Grundanlagen- und Einschätzung.

00:11:25: Nichtsdestotrotz glaube ich ist es so wie Führung sonst auch funktioniert.

00:11:28: Das ist eine Frage von Zieledefinition oder Klarheiten schaffen oder oftmal sagen was wir dann nicht wollen.

00:11:36: Lassen Sie uns bohre auf Oelsen schauen!

00:11:38: Was läuft in der Samtgemeinde schon so richtig gut?

00:11:45: Also was läuft wirklich gut?

00:11:46: Generell in der Samtgemeinde ist glaube ich das Kommunikative untereinander, dass es glaube ich eher positiv ausgestattet.

00:11:54: Man spricht miteinander.

00:11:55: also du hast noch nicht so... Das sind zwar digitale Chefredakteur hier aber auch diese analogen Räume die es da noch gibt, dass man face-to-face miteinander spricht und nicht nur übereinander glaube ich macht den ländlichen Raum und auch ösen tatsächlich eher positiv aus.

00:12:16: Und wo sehen Sie denn, was sind die Probleme?

00:12:20: Wo ist ein Problem?

00:12:22: Müsste man auch nochmal heraus oder unterscheiden.

00:12:25: Das sind so die Megatrend-Herausforderungen mit Global Warming oder so anfangen.

00:12:31: aber da kommt ja einiges noch auf einen zu.

00:12:35: Auch als wirklich große Herausforderung.

00:12:37: aber im täglichen haben wir glaube ich sicherlich Defizite in der infrastrukturellen Anbindung.

00:12:44: Ob das jetzt, ich finde den Bahnanschluss super wenn er Ölsen hat also wirklich nicht so richtig viel von und so könnten man auch durchdeklimieren ob das mit der Autobahn oder mit anderen Dingen.

00:12:56: selbst die Funklöcher nerven mich brutale kann ich wirklich sagen dass ich ja immer morgens wenn ich zur Arbeit fahre ein Podcast und wenn man ihn vorher geladen hat dann ist in Wilsom.

00:13:05: feierabend war es schon nicht so nett.

00:13:11: Aber da infrastrukturell haben wir, glaube ich, wirklich Defizite und das zieht sich dann auch im wirtschaftlichen Durchschnitt.

00:13:17: Die Bereitschaft oder die Attraktivität sich dort niederzulassen ist gebremster.

00:13:24: Das muss man auf Nöstande betrachten, dass es in Schüttehof- oder Gildehaus- oder Lohne deutlich attraktiver.

00:13:31: Und daraus erwachsen sich natürlich bei sonst gleichen Anforderungen der Bürger durchaus Herausforderung... Ich sammle in der Kasse.

00:13:42: Machen wir es mal konkret, wenn Sie gewählt werden und im Oktober Ihr Amt antreten?

00:13:47: Was sind so die ersten Maßnahmen?

00:13:48: Haben diese drei Top-Team, die auf Ihrer Liste ganz oben stehen, um unbedingt zu Beginn dann auch angehen wollen?

00:13:56: Nee, habe ich ehrlicherweise... Natürlich hat man im Kopf wohl ein paar Dinge aber auch da aus Ihrer Sicht kann ich das gut nachverziehen oder vielleicht auch aus Bürgerwicht.

00:14:09: Ich möchte mal beantworten mit der Frage Herbst der Reform oder Erwartungsmanagement.

00:14:18: Wenn man jetzt sagt, dass das wird direkt umgesetzt und angepackt, glaube ich ist es nicht optimal wenn man nachher diese Erwartung nicht in dem Maße bedienen kann.

00:14:30: Das weiß ich heute nicht ob mich das so schnell dann auch kann.

00:14:35: Und ich glaube, Erwartungen, ehrlicherweise eher die Ränder, die wir schwächen wollen stärken durch Enttäuschung und deswegen würde ich mich an der Stelle tatsächlich ein Stück zurückhalten.

00:14:50: Aber wenn nicht überrascht sein das ist aus Prägung heraus sicherlich dass man sich mit der Kämmerin schon mal einen Termin macht aber auch mit den Fraktionen die dann gewählt sind.

00:15:05: Ich glaube, zu Anfang der Legislatur gemeinsam bespricht was sind eure Schwerpunkte auf?

00:15:11: Was können wir uns verständigen und was soll wollen wir gemeinsam in den nächsten Jahren angehen.

00:15:15: Das wäre so wie ich mir das vorstellen könnte.

00:15:21: Sie sprachen gerade von Erwartungsmanagement sozusagen.

00:15:25: Sie sind ja jetzt grad im Wahlkampf.

00:15:27: Welche Erfahrungen machen sie da im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern?

00:15:30: Was erwarten die von einem Bürgermeister?

00:15:34: Ja, auch da weiß ich nicht ob man manchmal nur ehrliche Antworten bekommt.

00:15:40: Weil im Moment höre ich tatsächlich nur Positives die freuen sich.

00:15:45: das also wird mir gespiegelt und das ist natürlich voll subjektiv.

00:15:50: aber ich höre aktuell nur P positives dass nichts machen soll oder Machen war Löhle und mich dazu Wahl stellt Aber auch handelnden Fraktion oder Parteien tatsächlich sich auf dem parteilosen gemeinsamen Kandidaten verständigt haben.

00:16:10: Also was mir widerspielt wird, ist es tatsächlich ausschließlich positiv zu der Fragestellung und ja das freut mich tatsächlich.

00:16:19: Es gibt auch einen gefühlten Stück Rückenwind und macht's natürlich nicht schwieriger aber dadurch steigt natürlich auch so ein bisschen Erwartungen.

00:16:28: gut das ist dann so gefühlt einfacher als wenn man denkt, das ist alles nettwürdig.

00:16:37: Es fühlt sich wirklich gut an.

00:16:42: Bürgernähe ist ja ein Stichwort.

00:16:43: was sich daraus ergibt und jeder Kandidat bei jeder Wahl verspricht irgendwie Bürgarnähe.

00:16:50: Wie wollen Sie das sicherstellen dass sie nicht nur jetzt im Wahlkampf sondern auch als Bürgermeister später schlichtweg erreichbar sind für die Menschen und gerade eben auch bei Themen, die vielleicht immer nicht so erfreulichs sind.

00:17:03: Ja also ich sage mal wo das Rathaus ist wissen wir ja.

00:17:08: Die können dann auch gerne hoppen.

00:17:09: Nein aber ich glaube in dieser da müsste man fast noch ein bisschen ausholen.

00:17:14: Ich glaub tatsächlich diese kommunalkolitischen Themen dass auch öffentliche Sitzungen wieder interessanter und prägnanter werden, dass auch Bürger daran teilhaben dass es eben nicht nur ein stummes Abarbeiten von Tagesordnungspunkten ist.

00:17:28: Das könnte ich mir sehr gut vorstellen oder würde ich mir wünschen, das es am Ende tatsächlich ein bisschen lebendiger ist als ich sie in den letzten Jahren tatsächlich wahrgenommen

00:17:36: habe.".

00:17:38: Sie hat nach Eingang schon mal gesagt, dass Ihnen dieses Analoge dieser direkte persönliche Draht wichtig ist?

00:17:44: Gleichwohl spielt Social Media inzwischen natürlich auch eine riesen Rolle.

00:17:48: Wie wichtig ist Ihnen das?

00:17:49: Wie gehen Sie mit Social-Media Kanälen

00:17:51: um?".

00:17:54: Ich nutze natürlich selber auch, oder Social Media im Sinne von... Also ich gucke bei Instagram.

00:18:01: Aber Facebook zum Beispiel habe ich nach der Geschichte der Cambridge Analytics meinen Account vor Jahren abgemeldet.

00:18:10: Das passt mir gar nicht!

00:18:18: die Tendenz und deswegen bin ich überhaupt nicht gegen Digitalisierung, KI oder so irgendwelche Dinge.

00:18:23: Der Fortschritt findet der Stadt und auch die Chancen, die da drin sind nur zu naiv mit diesen Dingen umzugehen.

00:18:31: Da würde ich ein bisschen Vorsicht halten lassen weil die Gefahren, die sich daraus ergeben, die werde ich jetzt nicht alle benennen und ich will auch nicht.

00:18:42: Ich finde es ein Klugscheißen aber das glaube ich ist schon nicht zu unterschätzen.

00:18:49: Und wenn ich dann auch aus den Landgemeinden höre, beispielsweise aus dem Kindergartenbereich oder auch in den unteren Jahr ginge Schule wie hebelig die Kinder sind und wie sie sich entstressen müssen und das auf dem Land also im ganz normalen Schulbetrieb, dann bin ich doch ein bisschen entsetzt über manche Entwicklungen.

00:19:16: Ich habe schon mal zu Bekannten gesagt, also man gibt seinen kleinen Kindern ja auch noch nicht Schnaps oder so und da werden Handys ausgeteilt auf der Ruhestelle.

00:19:25: Also es ist kein Vorwurf sondern das findet einfach statt.

00:19:28: Und die Reizüberflutung, die es daraus ergibt finde ich schon.

00:19:35: Die Folgen glaube ich sammelt man an anderen Stellen ein oder gibt sie da ab?

00:19:40: Ja dann ich will aber nicht nur über den negative Seiten.

00:19:43: sehr gesagt Die Social Media, das ist ein riesen Bereich und ich habe aber sonst jetzt keinen Account gemacht für die Bürameisterwahl oder sowas.

00:19:58: Auch ganz bewusst bislang nicht, aber das hat sicherlich auch mit der besonderen Situation, dass es keine Gegenkandidaten zumindest bis jetzt gibt.

00:20:07: Ansonsten ist natürlich darüber leicht, auch reichweite und sehr zeitnah Kontakt herzustellen oder auf Mitteilung zu versenden.

00:20:15: Also das ist mir schon völlig klar und bin ich auch sonst grundsätzlich wohl offen für, denn da habe ich wirklich überhaupt kein Problem.

00:20:23: Es

00:20:24: sind aber natürlich auch Kanäle über die man schnell mal Kritik einstecken muss wo Konflikte ausgetragen werden.

00:20:31: sie sagten dass im Wahlkampf im Moment viel Zustimmung spüren.

00:20:35: als Bürgermeister wird es ja erwartbar nicht immer so sein wie wenn man Entscheidungen treffen muss.

00:20:41: dann gibt es auch mal Leute, die unzufrieden sind und man steht doch in der Kritik.

00:20:45: Wie gehen Sie mit Kritik, mit Konflikten um?

00:20:51: Ja also ich glaube wenn man sich dessen nicht bewusst wäre das auch das dazu gehört dass dann sollte man's sowieso besser lassen.

00:21:01: klar ist es wenn man tolle Entscheidungen trefft es ist halt immer viel schöner.

00:21:07: aber nichtsdestotrotz glaub ich gehört das nun mal dazu sie werden das zuhause auch kennen, dass wir nicht jeden Wunsch erfüllen können.

00:21:16: Das ist einfach glaube ich eine Frage von wie man ordentlich miteinander umgeht?

00:21:21: Dass man es offen thematisiert.

00:21:22: nur, dass man dann die Dinge abwägt und auch dann begründen kann warum man zu einer für einzelne Personen oder einzelne Gruppen in der Entscheidung gekommen ist, die gegen das Anliegen spricht.

00:21:37: Das glaube ich lässt sich sonst gar nicht auflösen Aber sonst tue ich mich da nicht so schwer mit, also sagt meine Frau zumindest.

00:21:48: Hansi Beispiel gibt es einen Fall wo Sie Ihre Meinung beim wichtigen Thema auch geändert haben?

00:21:56: Ja, also da bin ich auch... Ich kann das vielleicht mal beschreiben wie Fraktionssetzungen.

00:22:03: Ich bin ja Sprecher der CDU-Fraktion und wenn wir die Themen in die Fraktionen mitnehmen dann bin eigentlich nicht der, der vorgibt wie ich oder wir meinen könnten, wie das Thema zu behandeln ist.

00:22:17: Ich gehe da auch eher als Schlusspunkt vor und sammle dann nochmal und sage dann auf, wie ich da... Also ich habe das ja vorher schon bedacht und beschrieben in meiner Position aber ich lasse ihn ganz bewusst an dem Ende um.

00:22:36: dann eine Klammer da drüber zu bilden und dass wir dann eine gemeinsame Entscheidung haben, die denn auch vertreten.

00:22:41: Also geht es nicht ausschließlich darum, nur häufig hat man natürlich auch Deckungsgleichheit muss man ja auch sagen.

00:22:47: aber im Kern ist es dann das man die gemeinsame Entscheidungen aufvertritt.

00:22:52: so schaue ich da zumindest drauf Und dann gibt's auch... Dann ist das da entschieden und dann machen wir den Sack auch nicht wieder auf

00:23:00: Eine Zwischenfrage.

00:23:01: Sie sagten gerade ja sie sind sprecher der CDU-Fraktion Sie sind aber ja parteilos.

00:23:06: Wie geht das beiden?

00:23:08: Das war für mich auch tatsächlich eine Überraschung.

00:23:11: Das hat sich aber tatsächlich dann irgendwie so ergeben, weil ich dann stellvertretend am Bürgermeister und der muss im VA sein und dann hatte es wieder so eine Kaskade, auf jeden Fall hat sich das dann so ergeben und die waren da auch fein mit.

00:23:33: also so nicht.

00:23:35: Dass sie gesagt hat, ich muss das machen.

00:23:38: Aber es ist auch eine Erfahrung fürs Leben.

00:23:43: Ich kann jedem auch jungen Menschen durchaus empfehlen sich politisch zu engagieren.

00:23:46: Das ist wirklich interessant.

00:23:50: Man lernt ganz viel insofern auch diese Politik vertrossen halt.

00:24:01: Themen anderer, aber ich kann auch nur sagen man nimmt für sich selbst vor was mit.

00:24:05: Also an Erfahrung oder auch an positiven Feedbacks oder dass man für gewisse Dinge etwas befehlen kann oder der noch mal guten Input einbringen kann.

00:24:16: Ich kann das wirklich jungen Leuten auch sehr ins Herz legen und sich da nochmal prüfen und gegebenenfalls jetzt noch aufstellen zu lassen.

00:24:25: Dieter Kampus, wir machen eine Schnellfrage Runde!

00:24:29: Kurze Frage, kurze Antwort bitte.

00:24:32: Früher aufstehe er aber da.

00:24:33: Nachtäule?

00:24:34: Nachtäune

00:24:35: Telefonieren oder WhatsApp?

00:24:38: Telefonierend

00:24:40: Bauchgefühle oder Zahlen?

00:24:42: Veran

00:24:43: Zahlen ja als Sparkas in Mensch Lieber spontane oder lieber durchgeplant?

00:24:48: Ehrlicherweise beides eher geplant Aber ich freue mich auch über Spontanität.

00:24:55: Was ist anstrengender Wahlkampf- oder Familienfeuer?

00:24:58: Ich

00:25:00: empfinde beides als bereichernd.

00:25:04: Was machen Sie denn Ende der Schnellfrage runter?

00:25:06: Was machen sie dann, wenn kein Wahlkampf ist, wenn keine Politik ist und immer so richtig Freizeit haben?

00:25:13: Dann freue ich mich ganz ehrlich!

00:25:15: Und werke ganz gerne bei uns im Garten oder an irgendwelchen kleinen Projekten herum.

00:25:23: Das macht mir tatsächlich viel Freude, lenkt mich gut ab.

00:25:26: Ich krummische Weise ronde auch ganz gern auf Aber einfach irgendwas machen und nicht dann noch im Büro sitzen.

00:25:35: Und noch irgendwas schreiben oder noch.

00:25:38: was, demal ich mir gerne mag ist am Wochenende lesen.

00:25:41: Also früher habe ich das wohl, aber ich mag es gar nicht mehr ganz komisch.

00:25:44: Sondern eher wirklich draußen etwas machen und ob's Rasenmähen ist oder irgendwas, was mich abnimmt.

00:25:50: Aber wirklich wo ich den ganz anders draufschau.

00:25:53: Das heißt wie läuft so ein typischer freier Sonntag bei Jenapp?

00:25:57: Auch einen Sonntage, da wird nicht rasengemäht!

00:26:02: Ein typischer Sonntag läuft bei uns ab, dass wir ein bisschen später aufstehen als in der Woche.

00:26:07: Dann ausgewicht Frühstücken und dann irgendwann zusammen mit Jim gehen.

00:26:14: Und dann irgendwann nach dem Dach nochmal die Familie in der Regelbesuchung an meine Mutter lebt noch und auch Schwiegereltern oder ganz einfach Kaffee trinken oder nach Bentern fahren und alles wechseln tun.

00:26:27: Ich habe eine Chance zu chillen wenn die Jungen bei euch sind.

00:26:29: sein!

00:26:31: Dijakampus, wir sind schon auf der Zielgerade.

00:26:33: Gibt es noch eine Frage die Sie vermissen?

00:26:35: Gibt's irgendetwas was die Wählerinnen und Wähler unbedingt noch über sie wissen sollen?

00:26:42: Sollen gerne Fragen!

00:26:43: Ich weiß das nicht... Also

00:26:45: dann kommen wir zu Ihrem Schlussplädoyer.

00:26:47: Warum sollen die Ölser Sie zu ihrem neuen Bürgermeister werden?

00:26:52: Ja, das ist auch ne gute Frage weil ich ganz ehrlich mein wirklich bestens dafür geben will dass für die Samtgemeinde und Gemeinden einen guten Verlauf nimmt, das was ich geben kann oder dafür tun kann.

00:27:07: Das will ich glücklich gerne tun und ich mache es für Ölsen und nicht für

00:27:12: mich.".

00:27:28: Nicht verpassen!

00:27:29: Am threizehnten September, Zwei-tausendsechsundzwanzig ist Kommunalwahl in Niedersachsen.

00:27:34: Unser Appell?

00:27:35: Bitte informieren Sie sich und gehen sie wählen!

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