Andy Kotten: Ich möchte Bürgermeister der Samtgemeinde Emlichheim werden

Shownotes

Andy Kotten möchte bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 zum Bürgermeister der Samtgemeinde Emlichheim gewählt werden. Der 47-Jährige war Gründungsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen in Emlichheim, tritt nun aber als parteiloser Kandidat an. Andy Kotten arbeitet als Polizeihauptkommissar. Er ist verheiratet und Vater zweier Töchter.

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00:00:00: Gn-Kandidatencheck zur Kommunalwahl.

00:00:05: Wer

00:00:05: will, was werden in der Grafschaft Bentheim Bürgermeister und Landratskandidaten

00:00:10: im Gespräch

00:00:11: mit Steffen Burkhardt dem Chefredakteur Digital der Grafschafter Nachrichten?

00:00:31: Zum einen möchte ich was der Gemeinde zurückgeben und der andere Punkt ist, dass es einfach ein sehr herausfordernder Job.

00:00:38: Und das ist etwas, was mich reizt.

00:00:40: Es war auch keine Bauchentscheidung.

00:00:42: Das hat im Moment gedauert aber bei jedem Bericht den ich gelesen habe und mit jemals gesprochen hab immer wieder gemerkt, das wäre doch was für dich!

00:00:51: Dann gab's lange Zeit keinen Kandidaten und irgendwann hab' ich dann gesagt so jetzt probierst du es und ich glaube dass es mir in Zukunft, wenn ich's dann werden sollte, mit Sicherheit auch Spaß machen wird.

00:01:03: Wir werden ja gleich ein bisschen darüber reden natürlich aber bevor wir tiefer einsteigen für alle die sie noch nicht kennen stellen Sie sich bitte erst mal vor wer sind sie?

00:01:10: Ja mein Name ist Andy Kott.

00:01:12: Ich bin das muss ich selber überlegen, sieben, dreißig Jahre alt, ich werde dieses Jahr noch thirty- acht, äh schuldigung, sieb und vierzig Jahre alt.

00:01:19: Dieses Jahr noch forty Jahre alt zehn Jahre unterschlagen kommen gebürtig aus Hochstede bin dort auch aufgewachsen Lebe jetzt aber seit über zwanzig Jahren schon mit meiner Frau und meinen beiden Kindern, das sind zwei Mädels in Emlichheim.

00:01:32: Und bin eigentlich komplett in der Grafschaft verwurzelt.

00:01:35: Bin immer nur kurz raus gewesen aus der Grafschaft, insbesondere auch aus der Niedergrafschaft.

00:01:39: Das war zum einen das Studium.

00:01:41: Aber ansonsten bin ich ganz normal über die Schulwege bei uns in der Samtgemeinde im Ort soweit gekommen.

00:01:47: wo ich jetzt bin habe auch meine Ausbildung zumindest die vor der letzten Ausbildung zu meinem Studium alles Zuhause gemacht.

00:01:56: Was für eine Ausbildung, was für ein Studium war das?

00:01:58: Ja.

00:01:59: Ich habe direkt nach meinem Abitur in Nordhorn die Grundwertdienstzeit erledigt.

00:02:05: Ich dachte, ich möchte es so hinter dir haben und dann möchtest du nicht noch im Nachhinein aufgefordert werden.

00:02:09: Du musst dann auch hin und da musst du ne Ausbildung wieder abbrechen bzw.

00:02:13: kannst dich direkt in den Job starten.

00:02:15: Und habe dann gesagt, machst eine Ausbildung zum Industriekaufmann.

00:02:18: Das ist einem Kunststoffverarbeitender Betrieb in Ringel gewesen – relativ großartig.

00:02:23: Und dort habe ich dann meinen zweieinhalb Jahren meine Ausbildung gemacht.

00:02:26: Also, ich hab eine Ausbildung als Industriekaufmann und hab die auch abgeschlossen... ...und hab dann nochmal gut zwei ein halb bis drei Jahre in dem Bereich gearbeitet.

00:02:35: Im Anschluss bzw während der Ausbildung habe ich schon überlegt was machst du in der Zukunft?

00:02:42: Ich wollte eigentlich direkt nach der Ausbildung schon studieren, hatte mich beim Sport leider verletzt und damals war der Gedanke, ich wollte auch gerne bei der Polizei studieren und ich musste leider ein bisschen warten, weil einfach die Verletzung am Knie so typische Fußballverletzungen so stark war dass es nicht geklappt hat.

00:03:00: Und ja nach den drei Jahren habe ich gesagt jetzt probiere das nochmal und bin auch direkt angenommen worden und hab dann drei Jahre in Oldenburg studiert eine Fachhochschule Verwaltung Rechtspflege.

00:03:11: Das heißt ich bin zwar wie viele das bei uns im Ort auch wissen als Polizeibeamter unterwegs aber gelernt habe ich Diplom-Verwaltungsviert.

00:03:20: Eine Frage muss ich ihm dazwischen schrieben.

00:03:22: Andy Cotton, ich hab mich ja direkt gefragt, steht im Pass wirklich Andy oder steht da Andy?

00:03:26: Oder steht da eigentlich Andreas?

00:03:29: Was ist das mit dem Vornamen?

00:03:30: Nee es steht wirklich Andy drin!

00:03:31: Ich habe aber auch noch einen zweiten Namen, ich weiß nicht ob das früher noch verpflichtend war.

00:03:35: Das ist der von meinem Vater, den kann ich ruhig nennen, das ist Hermann und Andy ist so zustande gekommen.

00:03:42: Mein Cousin ist etwas älter und er heißt schon mal Andreas und da war der Name weg und der Vorschlag kam eigentlich vom Pastor.

00:03:48: Er hat meine Mutter gefragt, der Name ist weg.

00:03:50: Was machen wir denn jetzt?

00:03:51: Dann nimmt doch die englische Version und meine Mutter hat das gefallen und dann ist es endig geworden.

00:03:56: Ja ungewöhnlich aber

00:03:58: nicht so

00:03:59: oft.

00:03:59: Jetzt wollen sie Samtgemeinde Bürgermeister werden.

00:04:02: wo kommt dieser Wunsch her in diese in die erste Reihe treten zu wollen und Verantwortung für die für die Heimatkommune übernehmen zu

00:04:07: wollen.

00:04:09: Der Wunsche ist jetzt nicht seit zwanzig Jahren bei mir vorhanden muss ganz ehrlich sagen Das ist im letzten Jahr gewachsen.

00:04:16: Ich bin ja seit Längerem jetzt auch schon im Sammgemeinderat aktiv und abgemerkt, Politik macht Spaß.

00:04:23: Ich möchte gerne mitreden, möchte auch meine Meinung kundtun.

00:04:27: Und als es dann soweit war dass die Sammmgemeinde Bürgermeister aber wieder ansteht und wir gemerkt haben so schlimm wie es ist das wir leider mit Helmut Slevenhubem damals einen ersten Kandidaten verloren haben und dann lange nichts passiert ist kam für mich irgendwann die Entscheidung.

00:04:43: vielleicht ist das so.

00:04:44: was für dich habe ich auch lange überlegt hab Nicht großartig viele gefragt in der Familie.

00:04:49: Das war die eigentliche Entscheidung, die getroffen werden musste mit meiner Frau zusammen.

00:04:53: Ob das etwas ist oder nicht?

00:04:55: Alleine schon willst du das machen.

00:04:57: Du weißt da wird ein höherer Stundenansatz auf dich zukommen.

00:04:59: Das ist natürlich auch eine Herausforderung deiner Arbeit.

00:05:01: Wie ist es mit der Familie?

00:05:04: bleibt genug Zeit über und dann muss ich sagen meine Kinder sind aus dem gröbsten raus mit zwölf und vierzehn, die sich ja sogar beide noch ein Jahr älter.

00:05:12: Und da habe ich gesagt, nein das möchtest du machen.

00:05:15: Das macht dir Spaß und das hat auch viele Schnittmengen schon mit deiner bisherigen Ausbildung und deinem bisherigen Arbeitsleben.

00:05:22: Das heißt nicht nur dass wirtschaftlicher was mir sicher eine Rolle spielen wird sondern auch einfach die Arbeit bei der Polizei.

00:05:29: Ich bin viel auf der Straße gewesen aber auch viel Ermittlungsdienst gemacht.

00:05:33: Aber in den letzten Jahren viel Verwaltung hab dort auch einfach Die Verwaltungen kennengelernt und habe gesehen das ist auch etwas.

00:05:39: Die Zeit auf der Straße war schön, hat auch Spaß gemacht.

00:05:42: Es gab auch ernste Situationen und leider auch schlimme Situationen.

00:05:44: Das gehört einfach dazu.

00:05:47: aber die Verwaltung muss ich sagen macht genauso viel Spaß.

00:05:50: Die ist auch anstrengend das sind ein bisschen was anderes als eine freien Wirtschaft.

00:05:54: wenn ich etwas möchte muss ich halt viele fragen.

00:05:58: es ist auch nicht sofort dass sich eine Entsteidung bekommen und in meisten Fällen scheitert's dann auch am Geld.

00:06:02: und das ist leider so.

00:06:04: Aber ich habe gemerkt davon lässt du dich nicht abbringen sondern ich bin jemand das zu hinterfragen Und insbesondere auch Sachen, die schon immer so gemacht werden.

00:06:11: Das ist für mich etwas wo ich sage da musst du dran arbeiten und da muss ein bisschen mehr in die freie Wirtschaft, das muss doch auch möglich sein sodass die Verwaltung auch vorankommt.

00:06:19: Und das sind so die täglichen Themen, die ich bei mir verarbeitet habe und sagen das ist doch perfekt.

00:06:23: eigentlich passt das genau auf dich oder es genau auf Dich zugeschnitten dieser Job.

00:06:27: Dann hab' ich gesagt jetzt probier's das und im Nachhinein ich freue mich sogar dass noch zwei Kandidaten mehr da sind und das ist ein schönes schöne Auswahl jetzt für den Bürger.

00:06:36: Und jetzt muss ich mich vernünftig präsentieren und ich meine mit der Ausbildung neben was ich gemacht habe, stehe ich relativ gut da.

00:06:42: Ich hab von allen Seiten einen guten Einblick.

00:06:45: Wo stehen Sie politisch?

00:06:46: Also einmal parteipolitisch aber auch grundsätzlich.

00:06:49: wo würden sie sagen, was sind so ihre Grundüberzeugung die Grundwerte?

00:06:55: Die Leser der GN haben es vielleicht auch schon gelesen.

00:06:58: Ich habe vor, das sind jetzt bald sechs Jahren mit einem Freund zusammen, nämlich haben gesagt wir wollen politisch aktiv werden und haben zu der Zeit den Grünen Ortsverband gegründet.

00:07:08: Auch da habe ich gesagt Wir wollen uns engagieren.

00:07:11: Ich muss aber auch dazu sagen ja grün weil mir die anderen Parteien in dem Moment zurzeit einfach nicht das geboten haben was sich gesucht habe.

00:07:19: Und wenn ich mich wirklich einsortieren möchte Das hat sich in den ganzen letzten sechs Jahren noch nicht geändert dann bin ich absolut in der Mitte.

00:07:27: für mich ist es so Ja Ideologien sind Gut kann man haben, aber ich bin da eher der Pragmatiker.

00:07:34: Das heißt irgendwann muss es auch umgesetzt werden und das geht nur wenn man alle mitnimmt.

00:07:37: und ich bin auch der Meinung egal was irgendwann umgesetzt oder entschieden wird dass in jeder Entscheidung jeder maßnahme trifft auch alles irgendwie verwirklich wer kann.

00:07:48: Das heisst das wirtschaftliche das soziale das ökologische.

00:07:51: das ist möglich man muss miteinander reden man muss den Leuten das erklären und dann bin ich fest überzeugt dass das funktioniert.

00:07:57: also von daher Alles was gut ist, was vernünftige Vorschläge sind, da mache ich mit.

00:08:02: Insbesondere wenn die Mehrheit das möchte und das ist das Schöne an der Demokratie.

00:08:06: Sie entscheidet dann irgendwann lassen hier jeder im Nachhinein zufrieden ist.

00:08:11: Das gehört aber auch dazu.

00:08:12: Es muss einem auch bewusst sein.

00:08:14: Haben sie Vorbilder?

00:08:15: Gibt es Menschen von denen sie sagen Da habe ich mir etwas abgeschaut nicht unbedingt also gerne auch politisch Aber auch sonst so in persönlicher Lebensweg?

00:08:25: Da muss ich meinen Vater ansprechen.

00:08:26: Der war damals selber im Gemeinderat, ist auch mehr oder weniger so ein Quereinsteiger gewesen und mit ihm habe ich auch viele Gespräche geführt in den letzten Wochen und merke immer wieder, dass ich sehr politisch interessiert bin als Vorbild sowieso.

00:08:41: Das muss ich ganz klar sagen.

00:08:43: und es gibt zig andere wo ich mir natürlich etwas abgeschaut habe aber da muss sich mein Vater wirklich nennen das ist schon mein Vorbild und er sieht das genauso.

00:08:51: Sachen müssen angepackt werden, die müssen erledigt werden.

00:08:54: Man muss übersprechen man muss jeden mitnehmen jeder muss gehört werden genauso hart wie dann auch irgendwann mal entschieden werden muss muss sehr jenige das aber auch verstehen dass bestimmte Entscheidungen nicht jedem gefallen.

00:09:04: und das ist halt Demokratie und von daher muss ich meinen Vater da wirklich an erster Stelle sehen

00:09:09: ja.

00:09:10: Wir haben vorhin schon ein bisschen erzählt was Sie mitbringen aus Ihrem Beruf aus Ihrer Ausbildung auf welchen Erfahrung sie aufbauen können wenn sie Bürgermeister werden wollen.

00:09:21: Wo sehen Sie denn Ihre Schwächen?

00:09:22: Was fällt Ihnen schwerer als anderen?

00:09:26: Das ist ein Punkt.

00:09:27: Die Schwächen hat jeder, ich sag mal eine die mir auch genannt habe, auch immer schon genannt haben ist kann ungeduldig sein.

00:09:36: Viele sagen ja das ist ja positiv nein das ist für mich schon in der Schwäche.

00:09:41: Das heißt insbesondere jetzt in den letzten Jahren in der Verwaltung habe ich gemerkt es kann doch schneller gehen Und ich bin dann jemand, der weiß warum es so lange dauert.

00:09:49: Das ist überhaupt nicht das Problem.

00:09:51: aber ich neige dann auch dazu selber unruhig zu werden und hoffe dass sich den Personen die ich dann immer wieder anspreche Warum geht's nicht weiter?

00:09:59: Warum kommen wir in diesem Weg nicht weiter?

00:10:01: wieso können wir das nicht so machen?

00:10:02: Das kann schon anstrengend für die Personen gegenüber sein.

00:10:06: Für mich natürlich auch wenn ich einfach merke Es muss doch vorangehen und es geht nicht voran.

00:10:12: Wenn sie Leuten damit schon ein bisschen auf die Nerven gehen

00:10:15: Ja, durchaus.

00:10:16: Da bin ich auch... kann nicht penetrant sein insbesondere wenn es wichtig und auch erledigt werden muss ist.

00:10:22: da bin ich kein Freund dass das lange auf die Bank geschoben wird sondern nein dann möchte ich auch irgendwann mal eine Entscheidung haben insbesondere wenn dann alle gehört sind alle etwas dazu gesagt haben dann müssen wir auch nach einem Schritt vorankommen und wenn das nicht passiert ja dann bin ich sehr ungeduldig.

00:10:36: Wenn Sie Bürgermeister werden dann sind sie ja eine Führungskraft dann sind sich Vorgesetzte.

00:10:41: Was erwarten Sie dann von Ihren Mitarbeitern und was dürfen andersrum aber auch die Mitarbeiter von Ihnen erwarten?

00:10:49: Fangen wir mit dem an, was ich von den Mitarbeiters erwartet.

00:10:51: Dass sie genauso weiterarbeiten wie es jetzt auch machen.

00:10:53: das ist immer der erste Punkt.

00:10:54: unsere Gemeinde steht gut da Das muss sich sagen.

00:10:57: zumindest habe ich das als Bürger bislang immer so gefühlt dass wir da gut miteinander klarkommen.

00:11:02: Genau das erwarte ich auch, dass sie sich nicht verstellen und genau das biete ich aber auch.

00:11:06: Das heißt die Fachkräfte,

00:11:09: d.h.,

00:11:09: wenn etwas ausgearbeitet wird, die sitzen schon in der Gemeinde.

00:11:11: Die sollen auch genauso weiterarbeiten und ich hoffe, dass ich darin denen auch die entsprechende Unterstützung bekomme.

00:11:16: Für mich ist es dann in Zukunft wichtig zu schauen, dass man relativ schnell in diese Arbeit reinkommt und Vertrauen hat in die Kollegen.

00:11:24: und da gehe ich immer mit dem Vertrauensvorsprung rein.

00:11:31: Wenn was ist, dann erwarte ich von den Kollegen genau wie ich das dann auch immer mache offen miteinander umzugehen.

00:11:36: Ich mag es nicht wenn man irgendwann Kopf an Kopf steht und wir gar nicht weiterkommen weil das eine ganz ganz ganz schwierige Situation.

00:11:41: Dann lieber direkt ansprechen du das gefällt mir gerade nicht oder wie würdest du's denn machen?

00:11:46: Lass uns darüber reden dass wir eine Lösung finden!

00:11:49: Und da bin ich wirklich für den offenen Austausch.

00:11:52: ein kollegiales Zusammenarbeiten und Team ist natürlich das Entscheidende.

00:11:56: aber das ist für mich immer ne Grundvoraussetzung dass man vernünftig miteinander arbeitet und wenn es nicht auf Anhieb klappt, dass man zumindest miteinander redet.

00:12:04: Man kann nicht mit jedem Freund sein, das wird nie funktionieren.

00:12:07: aber entscheidend ist, das ist eine Arbeit und jeder geht vernünftig mit jedem um, auf Augenhöhe und es wird vernünichtig miteinander gesprochen und das ist das Entscheidende für mich.

00:12:17: Dann lassen wir uns mal auf Emlichheim schauen was läuft aus Ihrer Sicht schon richtig gut in der Samtgemeinde?

00:12:24: Jetzt nicht nur in der Verwaltung sondern insgesamt.

00:12:27: Unsere Gemeinde ist zum einen wirtschaftlich sehr gut aufgestellt.

00:12:33: Das ist eine gute Basis, menschlich ist aber viel wichtiger unsere Gemeinschaft.

00:12:37: also ich bin fest überzeugt gerade in der Sammgemeinde ohne da irgendwas gegen andere Sammmemeine oder Städte zu sagen Wir halten zusammen und wenn es Entscheidungen gibt und auch etwas gefällt wird gibt es vielleicht mal ein kurzes Murren.

00:12:51: Aber jeder weiß nein das ist für unser gemein und das ist wichtig.

00:12:54: Und wenn es bei uns etwas gibt das vielleicht nicht so in Ordnung ist, dann setzt sich auch der Bürger da ein und das finde ich ehrlich.

00:13:01: Es wird auch mal ein ehrliches Wort gesagt, das gehört auch dazu.

00:13:03: deswegen freut mich dass wenn Bürgermeer auch mal sagt nein ich möchte das gerne so, dass das stört mich jetzt macht er bitte was?

00:13:10: Und dass es nicht hinter vorgehaltene Hand sondern deutlich gesagt wird, es dauert einen Moment, Raft schafft er allgemein hält denke ich eine Menge aus, das ist auch immer gut aber er weiß auch irgendwann so.

00:13:22: jetzt muss ich aber auch mal etwas sagen und das gefällt mir diese beiden Sachen, dass wir zum einen gut dastehen was wichtig ist und die Gemeinschaft.

00:13:30: Und ich denke da lässt sich so gut wie es jetzt auch schon ist weiter drauf aufbauen.

00:13:35: Und wo sehen Sie die größten Probleme?

00:13:38: Die größten Probleme, ich sag mal wo dran gearbeitet werden muss ob's jetzt wirklich Probleme sind aber wo dran gearbeitet werden muss ist das wir unsere Gemeinden so erhalten wie sie sind.

00:13:49: also Ich mag den Dörflichen Charakter Ich mag, dass wir viele kleine Mitgliedsgemeinden haben.

00:13:56: Auch die sollten erhalten bleiben und wir haben im Moment soweit mir bekannt ist zumindest keinen Rückgang an Einwohnern und das sollte auch so bleiben, dass wie auch für Jugendliche aber auch für die Älteren weiterhin attraktiv sind.

00:14:09: Dass jeder weiß ja in der Niederraftschaft oder Samtgemeinde, egal welchen Ort, Hochstelle, Ringe, Laude, Emmerichheim selber da lässt sich wohnen und da möchte ich bleiben und dafür muss gesorgt werden Und da geht es auch schon los mit Versorgung fort, sei's mit Ärzten später in der Pflege.

00:14:29: Aber auch Geschäfte müssen Jobs da sein.

00:14:32: Vereine sind so viele Punkte die dir wichtig sind.

00:14:36: Wichtig ist dass sich der Ort weiterentwickelt bzw auf jeden Fall so bleibt aber durchaus auch weiterentwicklt sodass es weiterhin lebenswert ist und das sind wir auf einem guten Weg, aber es ist auch noch Optimierungsbedarf.

00:14:48: Ja, können wir es ein bisschen konkreter machen.

00:14:50: Haben Sie so eine To-do-Liste für Ihre ersten Tage?

00:14:53: Wenn sie Bürgermeister werden, also haben Sie so drei Punkte wo Sie sagen die will ich auf jeden Fall gleich zur Anfang angehen.

00:15:00: Eine richtige to do Liste.

00:15:03: ja ich habe politische Themen wo ich sage da könnte man einsteigen.

00:15:06: Ich denke für den Anfang ist erstmal wichtig in der Gemeinde anzukommen.

00:15:10: das heißt die erste Zeit sag' ich ganz klar Die Leute kennenlernen, die Gemeinden kennenlern insbesondere auch die Verwaltung kennenleren Wie ticken sie vor Ort, wer ist wo dran?

00:15:20: Und das wird ein richtiges ... Das wird anstrengend und das freut mich aber auch.

00:15:26: Ich hoffe dann von den Vorhandenen, aber auch vom Scheidenden Samtgemeindebügermeister so viel Informationen wie möglich mitzubekommen um zu sehen, wo knifft es denn jetzt wirklich aktuell?

00:15:39: ansonsten die langfristigen Ziele.

00:15:43: zum einen, dass die Orte für sich selbstständig bleiben, dass wir dort lebenswert sind dass wir eine vernünftige Entwicklung haben.

00:15:51: Wirtschaftlich ist es natürlich wichtig, dass wir vorankommen.

00:15:54: und was mir wichtig ist sind zum Beispiel auch Jugendarbeit.

00:15:58: Wir merken, es ist sehr viel in Emnichheim vorhanden aber auch die Nachbar- oder Mitgliedsgemeinden.

00:16:02: da dürfte ein bisschen mehr passieren.

00:16:04: also die Jugendlichen zieht es irgendwann mit der Schule zwangsläufig nach Emnrichheim.

00:16:10: das ist einfach so.

00:16:13: In der Zeit davor ist es durchaus wichtig, dass auch im Ort etwas geboten wird.

00:16:16: Dass nicht dann schon alles Richtung Emlichheim wandert was nicht schlimm ist und mich auch wohl freut.

00:16:20: aber das ist schade für die Mitgliedsgemeinden.

00:16:24: Der Sammgemeinde.

00:16:24: Bürgermeister wird ja für acht Jahre gewählt.

00:16:26: Es sind relativ lange Zeit.

00:16:28: Das heißt wir blicken da voraus bis ins Jahr.

00:16:31: zwei tausend vierunddreißig hört sich sehr weit weg an.

00:16:34: Haben Sie so eine Zielvorgabe oder eine Zielvorstellung?

00:16:37: Was sie bis dahin auf jeden Fall erreicht haben wollen?

00:16:39: also Woran sollen die Emlichhammerinnen und Emlichhammer merken, dass sie ein guter und erfolgreicher Bürgermeister

00:16:47: waren?

00:16:49: Das ist eine gute Frage.

00:16:51: Es geht in die selbe Richtung, die ich gerade schon mal gesagt habe.

00:16:55: Ich würde mich freuen wenn wir als Ort nicht kleiner werden sondern genauso dastehen wie vorher.

00:17:00: Mich würde es freuen, wenn wir weiterhin der attraktive Ort auch für Touristen aber auch für die Bürger bleiben.

00:17:07: das heißt ich würde ganz gerne auch in den Orten Ortsbild prägen, sage ich ganz ehrlich dass das Dörfliche noch wieder etwas weiter zurückkommt und nicht in Straßen- und Geschäften verloren geht.

00:17:22: Das ist so ein Wunschgedanke.

00:17:24: aber ich werde auch von vielen Bürgern angesprochen, das sind bestimmte Situationen.

00:17:27: Ich nehme jetzt einfach mal Emnichheim raus.

00:17:29: da haben wir halt sehr viel Verkehr Und da sage ich ganz ehrlich, der Verkehr muss nicht raus beim besten Willen.

00:17:35: Nein die umliegenden Mitgliedsgemeinden kommen mit dem Auto.

00:17:38: bei uns sind die großen Geschäfte und müssen eingekauft werden.

00:17:41: aber wir müssten auch mit einer Umgehung egal was wir haben daran arbeiten dass es nicht noch mehr wird.

00:17:46: ähnlich seh's aber auch bei den anderen Mitgliedschemeinen ist es leider so aufgebaut das wir immer eine große Straße haben die mitten durchm Ort führt.

00:17:54: Das macht das nicht unbedingt attraktiv.

00:17:56: Das heißt, so ein schönes Ortsbild auch in Kern zu bilden, auch mit Bewohnungen, Pflege und so weiter.

00:18:02: Das heisst es alles integriert ist.

00:18:04: Das wäre mein Wunsch, wenn ich das im Nachhinein sehe dass wir eben nicht von diesen Worten wo ich nur durchfahre ohne dass das Abwerten klingen soll.

00:18:12: aber es ist häufig so, dass diese große Verbindung als Landesstraße oder Bundesstraße bei uns durchgeht Dass sich das Bild ein wenig ändert.

00:18:22: Zu gut Musik, das ist das was Sie erreichen wollen.

00:18:24: Im Moment stecken sie mitten im Wahlkampf!

00:18:26: Wie erleben Sie das da?

00:18:28: Was erwarten die Menschen von einem Bürgermeister?

00:18:33: Viele haben mich angesprochen.

00:18:35: Bislang sind es auch viele Bekannte natürlich.

00:18:38: Da habe ich mit den meisten schon über viele Themen gesprochen.

00:18:43: Ich kann nicht in die Köpfe reinschauen aber ich denke schon dass man ansprechbar sein muss.

00:18:48: Das heißt wenn irgendwo Sorgen oder Nöte sind dass der Bürgermeister sich der Sache annimmt, ob das jetzt jedes Mal im Aufgabenbereich des Samtgemeine Bürgemeisters liegt oder des Urz-Bürgermeisters.

00:18:59: Wichtig ist es zu hören und zu verfolgen entsprechend abzuarbeiten und dem Bürger auch eine Rückmeldung zu geben.

00:19:06: Und das ist ein weiteres Ziel was mir wichtig ist wenn sie zum Beispiel auch um Ratsarbeit geht das vernünftig zu begleiten?

00:19:13: Dass der Bürger die Entscheidung der Ratsmitglieder versteht warum ist er so gelaufen und dass es ihm auch mitgeteilt wird.

00:19:20: Und da ist es mir wichtig, also meine Tür steht offen wenn jemand eine Frage hat und ich habe die Zeit.

00:19:26: Das wird natürlich interessant in der Zukunft aber dann bin ich jederzeit bereit, Rede und Antwort zu stehen und das muss wichtig sein dass der Bürger weiß.

00:19:34: Der Samtgemeinigung heißt ja, er hört mir zu spricht es an.

00:19:38: Wenn die Entscheidung nachher nicht so fällt hoffe ich dann auch auf Verständnis.

00:19:41: Aber es muss zumindest erst mal angehört werden und es muss auch besprochen werden und er muss auch nur Rückmeldungen bekommen und das ist mir wichtig dass die Bürger das bekommen.

00:19:49: Welche Rolle spielt für Sie Social Media?

00:19:53: Die ist wichtig.

00:19:54: Ich bin selber erst seit kurzem aktiv, auch mit dem Wahlkampf – das muss ich ganz offen sagen!

00:19:59: Mein Leben ist sehr, sehr interessant.

00:20:01: Ob es so interessant ist, dass sich's hätte teilen müssen, sei mal dahingestellt.

00:20:06: Es gehört jetzt einfach dazu.

00:20:07: Ich finde sie sehr, wirklich auch die Jugendlichen wachsen da sehr stark mit auf.

00:20:11: Andersrum sage ich aber auch Social Media.

00:20:13: So wichtig wie es ist, so richtig ist es aber auch dass drauf geschaut wird, wie weit es geht.

00:20:18: Ich habe immer die Hoffnung, dass die Kinder oder auch Jugendlichen relativ schnell von ihren Eltern und aus der Schule, wo vielleicht ein bisschen mehr gemacht werden könnte, darauf hingewiesen wären.

00:20:30: Es muss nicht alles gepostet werden, seid da vorsichtig und glaubt nicht alles was in den Social Media verbreitet wird.

00:20:36: Das muss ein gesundes Maß sein das ist absolut positiv aber es muss begleitet werden.

00:20:41: ich will da überhaupt nichts verbieten.

00:20:43: Es geht mir darum Jugendlichen und Kinder, Zeiten herangeführt werden.

00:20:47: Ausgebildet werden gegebenenfalls auch in der Schule irgendwann mal einen Schulfach bekommen wo sowas bearbeitet wird weil wir werden mit KI in der Zukunft was uns jetzt sich auch dazu kommt über Social Media zu erkennen dass ein Bild oder ein Text jetzt eigentlich nicht sein kann so wie es dort abgebildete oder geschrieben ist.

00:21:06: das muss ein junglicher oder ein Kind oder auch ältere wenn die damit Probleme haben das muss man noch erkennen können und das ist mir wichtig.

00:21:12: also Social Media ja Absolut positiv.

00:21:16: Aber bitte dann darauf achten, dass man einen gesunden Menschenverstand an den Tag legt.

00:21:21: Egal ob jetzt Social Video oder im persönlichen Gespräch oder auf welchen Kanälen auch immer als Bürgermeister steht man natürlich sehr im Fokus und wird doch viel kritisiert und muss viele Konflikte aushalten.

00:21:31: wie gehen sie damit

00:21:32: um?

00:21:33: Das ist etwas was mein Vater auch angesprochen hat das sogenannte dicke Fell.

00:21:38: Ich bin der Meinung und das habe ich in meinem bisherigen Job auch gelernt.

00:21:42: Nicht nur mit dem Bürger, wenn es mal Probleme gab, sondern auch als Führungskraft bei uns in der Inspektion, wenn man mit den Menschen spricht.

00:21:51: Solange ich es erkläre und ich dem Bürger es wirklich mit besten Wissen gesagt habe so ist es passiert, so ist gelaufen.

00:21:59: und wenn dann irgendwann nichts mehr möglich ist und der Bürger ist mir da trotzdem krumm nimmt ja?

00:22:04: Dann sage Das belastet mich aber auch nicht.

00:22:09: Da muss ich auch irgendwann sagen, ich habe mein Bestes gegeben.

00:22:11: Ich bin immer gerne gesprächsbereit und will auch gerne nochmal etwas erklären.

00:22:16: Also irgendwann ist ein Punkt erreicht wo es sich mir geht um wenn derjenige dann nicht überzeugt ist das ist schwer aber da kann ich relativ gut mit umgehen.

00:22:22: also das ist etwas was ich hier in den letzten Jahren in meinem Job immer wieder erlebt haben.

00:22:26: allen gerecht werden wäre schön wären sehr schönes bild aber dass wird sehr schwierig.

00:22:32: aber wenn's vernünftig erklärt ist hoffe ich immer auf Verständnis.

00:22:36: Ja jetzt erklärt und ich kann es vielleicht dann doch verstehen, dass das nicht so gelaufen ist wie ich das möchte.

00:22:41: Und wenn's umgekehrt läuft?

00:22:42: Wenn der Bürger ihnen etwas erklärt ... und sie feststellen oh da hat er vielleicht sogar recht.

00:22:48: also gibt es konkrete Beispiele wo Sie aus Ihrer Erfahrung sagen ja da hab' ich mal meine Meinung ändern müssen.

00:22:56: Also das ist immer sehr schwierig.

00:22:59: man muss natürlich auch in gewisser Weise im Job was häufig auch sehr wichtig Er ist nicht nur Konsequenz auch selbstsicher aufzutreten.

00:23:07: Das gehört dazu, aber das habe ich über die letzten Jahre gelernt und so habe mich eine ganze Zeit lang als Trainer bei uns funktioniert.

00:23:16: Bei der Polizei und hab da auch Kollegen und auch die Fürschkräfte ausgebildet – das gehört dazu die Selbstreflexion zu merken.

00:23:23: Du hast sie da gerade vergaloppiert!

00:23:25: Das ist der falsche Weg und dann aber auch so fair zu sein.

00:23:28: Danke für den Hinweis, dass es wichtig Und das werden wir auch so angehen.

00:23:32: Also da bin ich der Letzte, der sagt nein, ich bleib da bei meiner Meinung wenn die falsch ist, ist sie falsch und in die Größe muss man haben.

00:23:38: Das ist schwer aber... ...das ist halt ein Lebensprozess und diese Self-Refektion ist da!

00:23:45: Die ist auch gut ausgeprägt bei mir, aber das wird auch durchaus irgendwann nochmal sein wo ich sage, das sehe ich jetzt nicht so ein.

00:23:52: Aber auch da, ich bin ja nicht immer derjenige, der allein entscheidet.

00:23:55: Es sind gemeinsame Entscheidungen, wenn es jetzt Samtgemeinderat oder Gemeinderat ist.

00:23:59: Da wird entschieden und der samtgemeine Bürgermeister ist derjenig, der unterstützt und die Leitlinien weiß rechtlich usw.

00:24:07: von einer Verwaltung vorgibt.

00:24:08: Und wenn dann alle der Meinung sind das ist richtig?

00:24:11: Dann habe ich wahrscheinlich noch in dem Moment falsch gelegen.

00:24:14: Andy Cotten wir machen eine Schnellfrage Runde.

00:24:17: Kurze Frage kurzer Antwort bitte.

00:24:19: Frühaufsteher- oder Nachtäule

00:24:21: Nachtäule.

00:24:22: Telefonieren oder WhatsApp?

00:24:24: Telefonien.

00:24:25: Bauchgefühl oder Zahlen?

00:24:27: Bauch gefühl

00:24:28: Lieber spontan oder lieber durchgeplant?

00:24:31: Durchgeplant?

00:24:33: Was ist anstrengender, Wahlkampf- oder Familienfeier?

00:24:37: Wahlkampf.

00:24:38: Sagen die meisten Ende der Stellfrage Runde was machen Sie denn wenn kein Wahlkumpf ist und sie nicht arbeiten müssen?

00:24:45: wenn sie mal so richtig Freizeit haben

00:24:47: steht an erster Stelle meine Familie.

00:24:50: Da freue ich mich auch jedes Mal drauf.

00:24:51: Also meine beiden Mädels sind zwar groß, ich versuche die Zeit noch zu genießen bevor sie dann irgendwann mal sagen, ich möchte meine eigene Zeit haben.

00:25:01: Neben der Familie ist einfach mein Garten, mein Zuhause.

00:25:05: Ich habe einen Einfamilienhaus.

00:25:06: da ist eine Menge Arbeit.

00:25:07: das hat jetzt ein paar Jahre auf dem Buckel es ist noch nicht so alt aber es ist immer Arbeit da und in meinem Garten habe ich noch so'n kleinen Nutzgarten Und das ist etwas wo ich wirklich mich entspanne.

00:25:19: eigentlich sehr schön am Samstag auch mal den Rasen anzuwerfen.

00:25:23: Einfach nur hinterher zu laufen und den Tag sein lassen, das ist wirklich ein Leerlauf im Kopf.

00:25:29: Und wenn ich dann sehr viel Zeit habe oder ausmöchte, da muss ich sagen, dann bin ich sehr viel auf dem Rad unterwegs.

00:25:35: Das ist ähnlich wie in früheren Jahren die Streifenfahrt.

00:25:39: sich die Gegend angucken und schauen was neu ist, was hat sich bewegt?

00:25:42: Auch da ist etwas anderes.

00:25:44: Das macht Spaß!

00:25:45: Das heißt, wie läuft so ein perfekter freier Sonntag bei Ihnen ab?

00:25:49: Ein freier sonntag ist schlafen erstmal.

00:25:52: Ich hoffe dass ich da nicht vor acht Uhr raus muss.

00:25:55: das darf ich in der Woche oft genug um neun oder mal raus schauen dass die Kinder dann vielleicht auch schonmal was sind?

00:26:01: gemeinsames Frühstück.

00:26:04: Mittag müssen wir immer schauen ob wir das dann etwas machen und dann wird eigentlich überlegt was wir heute machen.

00:26:09: ich bin eher sehr spontane Typ das heisst auch wenn ich gerne alles durch plane.

00:26:14: an den freien Tagen ist es so, dann schau ich auch gerne mal in die GN-Worchenblatt.

00:26:20: Wo ist jetzt heute was los?

00:26:21: Und dann fahren wir einfach hin und da kann ich bei meiner Familie vielleicht auch ab und zu ein bisschen nervig sein weil dann möchte ich auch los.

00:26:29: Dann möchte meine Frau noch mehr planen.

00:26:31: oder sage ich, lass uns doch spontan hinfahren aber wenn du nicht in der Jacke fällst, dann drehen wir wieder um.

00:26:35: Das ist etwas, dann fahre ich lieber spontan los und schaue mir einfach das an, was da ist.

00:26:40: Lebe dann so in den Tag!

00:26:41: Wir sind auf der Zielgeraden.

00:26:44: Vermissen Sie noch eine Frage.

00:26:45: Gibt es noch irgendetwas, was die Wählerinnen und Wähler unbedingt über sie wissen sollten?

00:26:50: Die Fragen waren eigentlich ziemlich passend, muss ich ganz ehrlich sagen.

00:26:53: Was möchte man noch wissen?

00:26:56: Ich würde mich freuen wenn ich das Vertrauen in den nächsten Wochen und Monaten gewinnen kann.

00:27:01: Ich freue mich absolut auf den Job.

00:27:03: für mich war das eine Entscheidung.

00:27:04: ja das möchtest du machen insbesondere auch mit meinem bisherigen Job.

00:27:09: Das ist dann auch vorbei.

00:27:10: Das ist aber auch ne Herzensgeschichte Und ich würde mich freuen, wenn das zum threizehnten Neuenden funktionieren würde.

00:27:18: Und dann heißt es komplett ein neuer Lebensabschnitt vermutlich erst mal beruflich der Letzte dann.

00:27:25: Ich hoffe dass es dann, wenn's denn so weit wird in acht Jahren nochmal wieder einen Wahlkampf gibt und dass man da eventuell auch noch einmal durchstarten kann.

00:27:32: aber das sind alles ungelegte Eier.

00:27:33: wir fangen erstmal mit dem jetzigen an.

00:27:35: Dann ihr Schlusswort bitte warum sollten die Emlichheimerinnen und sie zu ihrem neuen Baggermeister wählen?

00:27:43: Da

00:27:44: muss ich ganz klar sagen, ich bin zufrieden mit der Arbeit auf der Gemeinde.

00:27:49: Die ist gut aber es gibt durchaus Optimierungsbedarf und ich sage ganz ehrlich das wäre auch mal schön, mal wieder einen neuen Andruck zu bekommen von jemandem, der von außen rein kommt, der viele Sachen gesehen hat, der auch die Ruhe mitbringt und meiner Meinung nach was sich relativ gut sogar sehr gut kann die Menschen miteinander zu verbinden.

00:28:09: Und das ist mir wichtig, dass sich das Vertrauen bei den Bürgern erwecken kann und dass man mit ihm reden kann, dass er überzeugen kann und auch die Leute zusammenbringen kann, sodass wir vernünftige Entscheidungen für die Sammgemeinde treffen gemeinsam.

00:28:24: Wie gesagt der Sammgebeidigungsmeister hat nur einen Teil an Entscheidungen dort.

00:28:31: Das meiste ist wirklich der Gemeinde- und Sammmgemeinderat und da muss miteinander gesprochen werden und das ist es mir wichtig Dass wir das hinbekommen, dass wir hier in unserer Gemeinde, in der Samtgemeine ämlich haben sagen können.

00:28:42: Bei uns schaffen wir was!

00:28:43: Das geht voran und das wäre mir

00:28:45: wichtig.".

00:29:06: Unser Appell, bitte informieren Sie sich und gehen sie wählen.

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