Anja Terhorst: Ich möchte Landrätin in der Grafschaft Bentheim werden
Shownotes
Anja Terhorst möchte bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 zur Landrätin in der Grafschaft Bentheim gewählt werden. Die 56-jährige Papenburgerin ist Mitglied der CDU. Anja Terhorst ist verheiratet, hat keine Kinder. Sie arbeitet als Finanzdirektorin im Bistum Hildesheim.
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00:00:00: Gn-Kandidatencheck zur Kommunalwahl.
00:00:05: Wer
00:00:05: will was werden in der Grafschaft Bentheim?
00:00:08: Bürgermeister und Landratskandidaten
00:00:10: im Gespräch
00:00:11: mit Steffen
00:00:11: Burkhardt,
00:00:12: dem Chefredakteur digital der Grafesschafter Nachrichten.
00:00:19: Im GN-Kandidatencheck begrüße ich Anja Therhorst.
00:00:22: Herzlich willkommen!
00:00:23: Herr Burkhart, ganz herzlichen Dank!
00:00:26: Anna Therhurst, Sie möchten Landrätin in der Graschaft Bentham werden warum?
00:00:30: Oh ja eine wichtige Frage Warum?
00:00:34: Ich finde, lieber Burkhardt wir stehen vor unglaublichen Transformationsprozessen und der Antritt die Gegenwart zu optimieren wäre nicht mein Anspruch.
00:00:45: Wir müssen die Zukunft gestalten und dafür trete ich
00:00:48: an.
00:00:49: Bevor wir da tiefer einsteigen und das ein bisschen erklären für alle, die sie noch nicht kennen stellen Sie sich bitte erstmal vor!
00:00:54: Wer sind Sie?
00:00:56: Mein Name ist Anja Therhorst.
00:01:02: und habe keine Kinder, aber im Herzen vier Patenkinder.
00:01:06: Und lieber Burkhardt wenn ich sagen darf es ist schon eine besondere Geschichte, wenn Menschen die sie im Leben begleiten, die kennen wir ja nun seit der Geburt und seit der Taufe und die sind jetzt wirklich so mittendrin und wenn solche Menschen dann so viel Vertrauen zu einem haben dass das Nächste aus dem Leben mit den Paten geteilt wird.
00:01:25: Das ist mir eine Ehre.
00:01:27: Ich darf von diesen vier Patenkindern einige derart eng begleiten als meines eigenen und das bereitet mir und mein Mann sehr viel Freude.
00:01:37: Was machen Sie beruflich?
00:01:38: Beruflich, ja ich habe eine große Leidenschaft wenn mich da verbockert.
00:01:43: Ich beginne einfach mal bei meiner Kompetenz.
00:01:48: die hat sich glaube ich schon im Abitur gezeigt.
00:01:51: also auf dem Weg zum Abiturt war so jemand der weifrei Informatik.
00:01:56: wissen sie noch damals in den achtziger Jahren?
00:01:59: Da konnte man so DOS-Programmierung mit eins und null.
00:02:02: Das hat mich total angesprochen, das habe ich wahlfrei gemacht.
00:02:06: Ich hab auch wahlfreie, glaube ich noch Physik gewählt – das Abitur in Mathe und Chemie abgelegt.
00:02:12: Da waren meine Kompetenzen und die habe ich dann mit dem Maschinenbaustudium vollends in die Entfaltung bringen können, dass wirklich analytik und logik und weniger, wenn ich das sagen darf Sprachkompetenz oder auch auswendig lernen, das waren nie meine Leidenschaften.
00:02:29: Und mit dem Maschinenbaum Studium habe ich dann wiederum die Leidenschaft zur Versorgungstechnik entdeckt.
00:02:36: Es endete das Maschinbaum-Studium mit einer Diplomarbeit damals bei den Stadtwerken Hannover.
00:02:42: interessant, also fast ein Spannungsbogen in die heutige Zeit, dass ich zum Thema Fernwärmeanlagen in einem Stadtteil in Hannover eine Analyse machen durfte – ob es sich lohnt?
00:02:54: Eine sechsspurige Hauptverkehrsader in Hannover aufzumachen, um eine Muffe die zwischen zwei Leitungsrohren gelegt wurden auszutauschen.
00:03:03: Um am Ende noch einen Fernwärmerabnehmer anschließen zu können weil man mehr Wärmemenge durch die Leitung brauchte und diese Muffer das halt nicht zuließt.
00:03:14: Jetzt arbeiten Sie aber im ganz anderen Bereich nämlich für die Kirche?
00:03:18: Ja!
00:03:19: Für die Kirsche.
00:03:20: ob das so ein anderer Bereich ist weiß ich nicht.
00:03:25: Nach dieser Diplomarbeit begann meine Brustkarriere über die Beamtenausbildung in der staatlichen Bauverwaltung.
00:03:35: und um da gleich so den Bogen vorwegzunehmen, wenn sie die Ressorts sich ansehen, die wir in den Landes- und Bundesministerien haben.
00:03:46: Und ein Stück weit ist Kirche vielleicht der Vorreiter gewesen – die älteste Verwaltung der Welt.
00:03:53: Immer da, wo die Finanzen ressortieren, ressortiert auch der Bau.
00:03:57: Sodass ich von der Pieke auf in diese Bauverwaltung reingekommen bin.
00:04:02: Ich habe mit dieser bodenständigen Vorprägung selbst Bauleitung gemacht – viele Jahre Förderanlagen und Kran-Anlagen.
00:04:09: Ich war draußen auf der Baustelle.
00:04:11: Ich hab' selbst die LV ausgeschrieben.
00:04:15: dafür brauche, also ich weiß was heißt Bürokratie zu leben, Bürokratei zu erzeugen.
00:04:23: Ich habe auch damals in den neunziger Jahren schon dieser jungen Energie die man so drauf hat das alles viel zu kompliziert gefunden und hab dann ein Modul entwickelt um den Unternehmen damals noch das sechsfach in Papier einreichen idealerweise auch mit Diskette und Stick möglich zu machen.
00:04:42: Also da bin ich glaube, jemand der von der ganzen Ausbildung auch weiß wie man Bürokratie zweckentfremdet um Dinge zu verhindern.
00:04:50: Aber ich glaube habe auch einen klaren Blick darauf dass das einfach aus der Zeit gefallen ist und dass wir Verwaltung komplett neu denken müssen und das wäre ein Stück weit mein Antritt.
00:04:59: aber zurück zu meiner Vita.
00:05:02: Ja also diese Prägung richtig draußen auf der Baustelle gewesen zu sein und mit den Mittelständlern Preise verhandeln zu können.
00:05:12: Das hat schon viel mit mir gemacht und zeigt mir immer noch wieder an, dass wir nicht vergessen sollen, worum es wirklich geht.
00:05:19: Es geht darum, dass die Wirtschaft nach vorne bringen, das wir den Unternehmen auch Dinge möglich machen und nicht nur Dinge verhindern als Verwaltung.
00:05:28: Und dann bin ich mit meiner Beamtenausbildung nach und nach in guter Führung, Herr Burghardt!
00:05:33: Es ist mir auch ein Herzensanliegen.
00:05:35: also man hat Kompetenzen bei mir gesehen.
00:05:37: meine Vorgesetzten damals haben mich weiterentwickelt und ich durfte nach und nach in kleinen Schritten Führungsverantwortung übernehmen, mal kleinere Teams, mal später größere Teams.
00:05:49: Ich muss auch sagen, ich habe viel von Führung fehlern gelernt.
00:05:53: Mir hat es gut getan an verschiedenen Orten in Niedersachsen.
00:05:56: Ich war zu Beginn in Hannover, durfte dann nach Lingen.
00:06:01: eine Zeit lang bin dann wiederum nach Osnabrück gekommen.
00:06:04: man hat mich nach Hannover zurückgeholt dort auch in verschiedenen Einheiten und in verschiedenen Behörden.
00:06:11: Und mit jedem Schritt, mit jedem Führungsaufgabensprung mit mehr Verantwortung in so eine Position hineinzuwachsen habe ich persönlich als sehr segensreich empfunden in meiner persönlichen Entwicklung als Führungskraft.
00:06:27: Ich glaube dass das auch mit Blick auf das Landratsamt eine ganz wichtige, ganz wichtige Erfahrung ist die was es bedeutet Verantwortung zu haben in Top-Führungspositionen für eine Behörde, die neben dem Bauen ja vielfältige Themen verantwortet und alles umrahmt.
00:06:46: Dann komme ich wieder zur Resortierung, alles umrahmt am Ende immer das Geld, was ist da?
00:06:51: Und was können wir uns
00:06:53: leisten?".
00:06:55: Woher kam dann der Wunsch Landräte hinzuwerden – und zwar Landräten in der Grafschaft, sie selbst kommen aus Papenburg!
00:07:01: Ja, das ist richtig.
00:07:02: Also ich komme aus dem Emsland.
00:07:04: der ein oder andere kennt vielleicht Laden durch die Magnetschwebebahn so ein kleines Örtchen in der Nähe Niederlangen damit nicht groß geworden.
00:07:12: und ja Papenburg ist im Moment unser Wohnort.
00:07:17: Ich habe lange in Hannover gewohnt.
00:07:19: Ich bin eine ganz bodenständige Pflanze wenn ich das so sagen darf.
00:07:23: meine Abiturskollegen damals oder auch Freunde.
00:07:26: wir sind dann noch so einem Jahr so kurz vor der Wende.
00:07:30: Da war immer der Schnack, wenn ich eine gute Arbeit haben möchte und im Emsland also hier in dieser Gegend bleiben möchte.
00:07:37: Dann muss ich mich auf den Weg machen, da muss man auf Montage
00:07:40: gehen.".
00:07:40: Und das war ... habe ich dann gedacht, dass es fühlt gut!
00:07:43: Also zum Studium nach Hannover und am Wochenende immer mit den Freunden die dann mit ihren Bullis zurück kamen, haben wir uns dann getroffen.
00:07:51: Warum Landräte?
00:07:53: Wie kam der Gedanke auf die Idee sich als Landräten zu bewerben?
00:07:58: für die CDU?
00:07:59: Ja, wie kam die Idee auf?
00:08:02: Herr Burkard, wissen Sie es gibt so Situationen im Leben.
00:08:05: Da wird man nur einmal gefragt und in dem Moment als ich den Ansprache bekommen habe ob ich mir das vorstellen kann.
00:08:12: für mich war sofort klar Die Möglichkeit fast zu Hause.
00:08:20: Das ist jetzt hier... Ich bin heute morgen über die wunderbare A-Einhundreißig hochgefahren.
00:08:24: Das fühlt sich an wie nebenan.
00:08:27: Es fühlt dich an wie Zuhause sein hier.
00:08:29: Ich habe auch das Gefühl, ich bin jetzt seit dem ersten April freigestellt.
00:08:32: Ich bin mit vielen Menschen in der Grafschaft in Gesprächen.
00:08:36: Ich fühle mich hier wohl und hab das Gefühl die Menschen sind in ihrer Art ganz bodenständig so wie ich das von zu Hause kenne.
00:08:44: Die Chance hier den Nordwesten Niedersachsens mitzugestalten – zu gestalten!
00:08:51: In großer Verantwortung Dinge nach vorne zu bringen hat mich sofort angesprochen Als man mich gefragt hat, ob ich bereit bin für die CDU diese Kandidatur anzunehmen.
00:09:02: Was treibt sie politisch an?
00:09:03: Was sind so die Grundüberzeugen und die Grundwerte auf denen Sie aktiv sein wollen als Landräder
00:09:10: hin?
00:09:10: Ja denke das wird sich nicht überraschen.
00:09:14: Das sind selbstverständlich auch die christlichen Werte.
00:09:17: Das ist das soziale Menschenbild den Mensch als Individuum nach vorne zu stellen, aber gleichzeitig zu verstehen dass die Gesellschaft nur dann gut ist wenn wir alle miteinander.
00:09:28: die Spannungsbögen, die diese vielfältigen Themen heute für uns... Die Vielfältigenspannungs-Bögen die die Gesellschaft heute und die Themen heute Für.
00:09:39: Uns aufzeigen und das wir die Gut moderieren und in ein ganzes bringen
00:09:47: was so Ihren Berufswicht angeht, welche Erfahrungen Sie gesammelt haben.
00:09:52: Was Sie mitbringen?
00:09:53: Da haben sie gerade schon einiges drüber erzählt.
00:09:58: Sehr unbeliebt ist natürlich immer die Frage nach den Schwächen.
00:10:01: gleichwohl stelle ich dir allen Kandidaten, was fällt Ihnen schwerer als anderen?
00:10:07: Ja... Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch!
00:10:10: Das ist die Standardantwort.
00:10:12: das sagen
00:10:12: alle.
00:10:14: Wie wirkt
00:10:14: sich das
00:10:14: aus?!
00:10:15: Genau, das wirkt sich durch aus darin aus dass ich zu viele Dinge auf einmal mache.
00:10:19: Ich weiß nicht ob Sie das kennen wenn man gleichzeitig telefoniert einen Vorgang liest und schreibt.
00:10:26: Ich glaube, dass ich manchmal tatsächlich mich sehr zusammennehmen muss um mich zu fokussieren langartige Texte zu durchdringen und zu lesen.
00:10:36: Das langweilt mich!
00:10:41: Wenn sie jetzt Landräte werden wollen dann sind sie natürlich auch Führungskraft Und als Jungskraft kann man sich nicht immer beliebt machen, das geht gar nicht anders.
00:10:51: Mit welcher Eigenschaft treiben Sie Ihre Mitmenschen manchmal zur Verzweiflung?
00:10:56: Mit meiner Ruhe!
00:10:58: Also einerseits ungeduldig andererseits ruhig?
00:11:01: Mit mir selber ungedüldig und in der Kommunikation ruhiger.
00:11:05: Wenn sie Chefin der Kreisverwaltung werden dann sind sie auch Vorgesetze von vielen Mitarbeitern.
00:11:10: Was erwarten sie denn von ihren Mitarbeiter und umgekehrt.
00:11:14: was dürfen die Mitarbeiter aber auch von ihnen erwarten?
00:11:17: Offene Türen, ein ständiger Dialog und Augenhöhe.
00:11:24: Dann blicken wir mal auf die Grafschaft.
00:11:27: Vielleicht auch hier erst das positive?
00:11:29: Was läuft gut im Landkreis?
00:11:31: Ja, das ist wie die Menschen sich begegnen.
00:11:36: Herr Burghardt wenn ich darf schon von dem Wahlstand Situation berichten darf.
00:11:40: Ich wusste ja gar nicht, wie man mir begegnet.
00:11:44: Das ist eine ganz neue Situation für mich Und ich kann nur ein großes Kompliment aussprechen an die Grafschaffterinnen und Grafschafter, ob ich in Nordhorn am Stand stehe.
00:11:53: Ob ich ins Schüttdorf bin?
00:11:55: Man begegnet mir
00:11:56: offen!
00:11:57: Das sind ganz angenehme gute Gespräche, die ich da erlebe – das finde ich großartig.
00:12:03: Da merke ich, dass die Menschen hier leben das herzamtreiche Fleck haben.
00:12:09: Wo sehen Sie größte Probleme, die größten Herausforderungen?
00:12:12: Ja, das erwähnte ich vorhin schon… in diesem unglaublichen Transformationsprozess vor dem wir stehen.
00:12:18: Die größte Herausforderung, die kommt ohne große Vorankündigung – das war früher vielleicht anders und sie kommt jetzt auch so abstrakt mit so wortungeheuern wie Robotik, KI, Quantenphysik, Bioprozess, Engineering.
00:12:35: Und diese abstrakten Begriffe, die sich ja zum einen auch in der Hightech-Agenda des Bundes wiederfinden aber In dem aus meiner Sicht und Herr Bogartas wäre auch etwas, was ich sofort ab Tag eins in den Blick nehmen möchte.
00:12:48: Die EU-Förderperiode beginnt ab zwanzig achtundzwanzig bis zwanzich fünfunddreißig.
00:12:54: Da gibt es eine ganz klare Fokussierung auf diese Wortungeheuer, habe ich das nochmal so sagen darf also auf diese Zukunftsthemen?
00:13:02: Und da den Fokus für die Grafischraft drauf zu haben ... Was sind das für Förderthemen?
00:13:08: Wie können wir als Grafschaft, die mit unseren Unternehmen, die da sind in die Zukunft bringen um maximal viel von den angedeuteten Fördermitteln.
00:13:17: Ich meine die EU hätte jetzt bereits im Mai sechsundzwanzig knapp eine Billion als Budget für die Förderperiode achtundzwantig bis fünfundreißig zur Seite gelegt.
00:13:29: Da muss man jetzt kein falsches Bild bekommen.
00:13:31: Das Geld ist über diese ganze Zeit und für die ganze EU aber ich finde es trotzdem ganz unvorstellbar viel Geld und damit guten Ideen, die Förderanträge und die Fördertöpfe, die ja nun auch wiederum politisch ausgestaltet werden.
00:13:46: Das zu begleiten das wäre mein Anspruch und da kann man gar nicht früh genug anfangen, dass gut zu begleichen.
00:13:51: wir brauchen hier diese Wertschöpfung durch den Transformationsprozess.
00:13:55: Das ist mein Anspruch.
00:13:57: Bleiben wir mal so konkret wenn Sie Lernträtin werden was sind so die drei Topthemen?
00:14:01: Die Priorität haben also gerade schon genannt Fördergelder einwerben, EU-Fördergelde.
00:14:07: Was sind der zweite und dritte
00:14:08: Punkt?
00:14:11: Das was ich auch an den Marktständen und von den Menschen während des Wahlkampfes jetzt höre das ist ein ganz großes Bedürfnis die Verwaltung mit offenen Türen zu versehen.
00:14:22: Und Herr Burger das würde mir noch nicht mal genügen.
00:14:25: mein Anspruch ist dass das eine ganz moderne kundenorientierte service orientierte Verwaltung ist die auch wirklich dem Anspruch von Digitalisierung genügt und ich bin jetzt niemand, der bereits im Landratsamt arbeitet.
00:14:40: Und ich weiß nicht, Herr Boeckert, ob ich den Menschen, die dort arbeiten jetzt etwas abspreche?
00:14:46: Ich kann ja nur das jetzt darlegen was ich für notwendig erachte.
00:14:50: also Digitalisierung bedeutet dass sie nicht pro Abteilung, die ja so eine große ein großes Landratsamt hat, dass sie pro Abteilung pro Prozess Softwareprodukte einkaufen, sondern Digitalisierung bedeutet dass sie wirklich alles was zu tun ist prozessual auflegen und eine gesamte IT-Strategie haben.
00:15:10: Man sagt so schön ein schlechter Prozess von Hand ist natürlich auch um jetzt keine falsche Vokabel zu benutzen einen genauso schlechten Prozess wenn ich ihn programmiere.
00:15:19: das bedeutet die Kernerarbeit ist zunächst organisatorisch zu schauen.
00:15:24: wie lege ich überhaupt den Prozess auf?
00:15:26: bevor?
00:15:28: umfangreiche Programmierungen und IT-Experten.
00:15:33: Das ist aus meiner Sicht eines der vorrangigen Themen, was von Tag eins an zu begleiten ist und wie schon sagte, weil es um Prozess und Organisationsmodellierung geht, ist das ganz wichtig zunächst zuzuhören.
00:15:47: also meine ersten hundert Tage sind umfangere Gespräche mit den Menschen im Landratsamt und mir ist es ein Anliegen Ganz deutlich zu sagen, dass ich auch durch meine mehrjährige Erfahrung in verschiedensten Personalratsstrukturen mal örtliche Personalratsvertretung.
00:16:06: Ich war im BPR Bezirkspersonalrat und war im Hauptpersonalrat.
00:16:10: Ich habe verschiedene Verantwortung auf Personalratsebene – mal auf Augenhöhe mit Minister erlebt oder mal auf einen Präsidenten erlebt.
00:16:20: Ich kenne auch die verschiedenen Strömungen innerhalb einer Personalvertretung.
00:16:23: Sie haben ja auch da, wie es in Deutschland organisiert ist mal mit gewerkschaftlichen Strukturen zu tun.
00:16:30: Dann haben sie Verdi vielleicht für Angestellte.
00:16:32: all das sind Dinge, die muss ich mich hier noch erschließen.
00:16:34: aber diese Strukture wie Personalvertreterung tickt und funktioniert sind mir nicht fremd Und mir ist es ein ganz großes Anliegen.
00:16:41: Eines der ersten Gespräche wird selbstverständlich mit der Personalvertretung sein, weil das gehört zu unserer Demokratie und das finde ich absolut lobenswert, dass wir mit Personalvertreterungen in Leadership auf Augenhöhe
00:16:53: agieren.
00:16:55: Verwaltung da erstmal gute Gespräche führen alles gut verstehen.
00:17:01: Ziel ist Einheitliche Digitalisierung für den Apparat damit verbunden natürlich auch ein kritisches Ansehen von Personalmengen.
00:17:09: Gar keine Frage, wir wissen alle wenn KI etabliert ist und erst mal die Kugel über dem Berg ist dann müssen sich auch Ressourcen freiziehen lassen.
00:17:17: das wäre auch mein Anspruch.
00:17:19: Und dann wirklich zu erreichen dass es serviceorientiert, Kunden orientiert ist, dass wir in Gespräche gehen mit den Kunden des Landratamptes und gemeinsam auf Augenhöhe in Dialogen Herausforderung lösen und dem Menschen auch helfen diese immer noch etwas komplizierte Bürokratie, die sich hoffentlich auch irgendwann verschlangt gut zu verstehen und vielleicht sogar so weit zu gehen.
00:17:41: Zu sagen wie können wir Ihnen helfen beim ausfüllen dieser komplizierten Fragebögen?
00:17:45: Fokus eins, Fokus zwei Die Grafschaft hat in den vergangenen Jahren etwas ganz hervorragendes auf dem Weg gebracht.
00:17:52: das ist der Campus berufliche Bildung.
00:17:55: da habe ich verstanden durch die richtfest Situation die neulich war durch die Presseberichterstattung auch bei ihnen Herr Burkhard dass jetzt erste Kooperationen geschlossen sind nach meinem Wissen mit der IHK, aber es gilt natürlich noch darüber hinaus zu schauen.
00:18:10: Wie können wir das gut für die Grafschaft mit leben fühlen?
00:18:12: Und der kampusbrufliche Bildung zahlt ein bei mir auf.
00:18:18: Da möchte ich sie ein Stück weit mitnehmen was mein Management Selbstverständnis betrifft.
00:18:23: Die sogenannte Balance Core Card ist das, was mich orientiert beim Handeln und dort gibt es vier Perspektiven.
00:18:30: Das gibt einmal den sogenannten Finanzrahmen der sagt bis hierhin und nicht weiter.
00:18:36: Wenn das Geld nicht mehr da ist, dann gilt es einfach zu schauen wo spart man?
00:18:41: Also der Finanzrahmen ist erstmal der große Bereich auf den zu schauen ist.
00:18:48: Und diesen Finanzrahm, das Geld, was einem anvertraut wird, bitte anvertrauert wird und deswegen der Dienstleistungskarakter Das aus der Kundenperspektive – das ist in der sogenannten Balance Score Card die zweite Perspektive.
00:18:59: Was braucht der Kunde also Außenperspektive anzufragen, um inhaltliche Ziele zu legen für die Innenperspektiven.
00:19:06: Das ist der dritte Fokus der Balance-Crocade.
00:19:09: und jetzt komme ich zurück zum Campus berufliche Bildung.
00:19:13: Es gibt die Tese im Management-Tese.
00:19:16: wenn zwischen Kundenperspektiv und Innenperspectiva ein Gap ist dann schließe ich das durch Lernen.
00:19:22: Das sind die Lernperspektives und die darf man überhaupt nicht unterschätzen im Kleinen und im Großen nicht.
00:19:27: Wenn wir sehen, welche große Transformation vor uns steht und wie viele Berufsbilder sich verändern.
00:19:32: Dann ist der Campus berufliche Bildung im Prinzip schon genau das was ich anfangs sagte.
00:19:37: Das ist nicht hier unter heute etwas zu optimieren sondern es ist schon der Anfang von einem Umbruch einer Transformation für die Berufsbilder und das finde ich großartig.
00:19:48: Das möchte ich mit ganzer Energie unterstützen.
00:19:50: Was das bedeutet Herr Burkhardt?
00:19:53: Wenn ich jetzt hier heute sagen würde, da müssen wir das und das tun.
00:19:58: Dann würde ich wieder optimieren.
00:19:59: Das ist ein agiler Prozess.
00:20:00: Wir müssen uns der Zukunft stellen und mein Anspruch wäre es gemeinsam mit der Gesellschaft, mit dem Bürgerinnen- und Bürgern der Grafschaft zu modellieren was wir brauchen damit wir die Menschen gut in die Zukunft begleiten was die Arbeitsplatzsituation betrifft.
00:20:17: Was der Campus berufliche Bildung für mich ausmacht Dieser besondere Lernort, wie ich ihn gerade skizziert habe für die Grafschaft für den Transformationsprozess auf drei Säulen und die drei Säusen.
00:20:28: Das sind die Klassiker das ist Weiterbildung Ausbildung und Fortbildung.
00:20:32: Das sehe ich im Moment da fange an.
00:20:34: Und dann ist es agil in die Zukunft zu bringen.
00:20:36: Und das allerwichtigste Thema ist selbstverständlich die Wirtschaft.
00:20:40: Wir wollen ganz vorne mit dabei sein Zu schauen was braucht hier die Wirtschaft vor Ort?
00:20:45: Die Daten ist erfolgreiches Designsgleichen sucht.
00:20:50: Ich finde, dass was hier die Grafschaffterinnen und Grafschafter erreicht haben kann niemand besser zu Worte bringen.
00:20:57: Und ich zitiere sehr gerne unserem Bundespräsidenten Steinmeier.
00:21:00: Er hatte im Jahr zwanzig vierundzwanzig hier bei seinem Besuch gesagt.
00:21:04: Denke im übertragenen Sinne Nordhorn ist eine Mutmacher.
00:21:07: statt wie hier die Ärmel hochgezogen worden sind wir mit Wille und Unternehmer Geist der Transformationsprozess.
00:21:14: gelungen ist das sucht seinesgleichens.
00:21:15: und mit dieser Energie, die hier ist würde ich gerne den Transformationsprozess in die Zukunft angehen.
00:21:21: Was da auf uns zukommt, hatte ich gerade schon skizziert.
00:21:23: Das sind diese großen Herausforderungen, die nicht mit Ankündigung kommen, die in diesen theoretischen Begriffen wie KI, Robotik, Digitalisierung, Quanten, Technologien und Bioprozess-Engineering auf uns zu kommen, da ein gute Gespräche zu gehen.
00:21:40: Und mein Selbstbild wäre auch als Landrätin bin ich nicht eine Person, die per se weiß was richtig ist.
00:21:47: Das geht in diesen Zeiten nur dialogisch und auf Augenhöhe mit allen, die hier wichtig sind.
00:21:53: Stichwort Bürgernäse hat uns am Anfang schon gesagt offene Türen.
00:21:57: welche Rolle spielt da für Sie Social Media?
00:22:01: Ja ich finde Social Media ist absolut wichtig.
00:22:05: das ist etwas was wir merken in der Gesellschaft eine hohe Akzeptanz hat insbesondere bei jungen Menschen.
00:22:10: Aber ich erlebe auch meine eigene Mutter mit vieler Leidenschaft, sie auf Facebook und Insta ihre Tochter folgt.
00:22:16: Also insofern ist das ein ganz wichtiges Thema.
00:22:20: Das was ich in behördlichen Verwaltungsstrukturen kennengelernt habe, dass Verwaltung auch durchaus Presseabteilungen hat und davon gehe ich aus, dass dann die Arbeit, die im Landratsamt erledigt wird durch eine hohe Professionalität mit Menschen, die das gelernt haben, die da auch eine Handlungskompetenz haben begleitet wird.
00:22:41: Und Herr Burkard, ja ich schmunzel auch gerade schon selber ein bisschen dass es nicht so was ich gelernt habe.
00:22:47: Ich bin kein Mensch der mit YouTube, Insta und Facebook per se groß geworden ist.
00:22:53: Ich hab mir jetzt für den Wahlkampf ein zweites Handy zugelegt.
00:22:57: Hab durch die CDU wenn ich das tatsächlich auch mal erwähnen darf wie wertvoll es ist so einer großen Volkspartei anzuhören.
00:23:04: Es findet jeden Mittwoch Eine Stunde online eine Schulungsstadt für alle Hauptamtlichen, die sich in Niedersachsen aufgestellt haben.
00:23:13: Dort wird online werden Profis eingeflogen und Informationen geben zu den vielfältigen Herausforderungen, die es dann auch gibt mit Social Media.
00:23:24: Es sind auch rechtliche Herausforderungen.
00:23:26: Das sind technische Herausforderung, das sind aber auch strategische Überlegungen.
00:23:30: Und sie werden dort gut in einer großen Gruppe beraten und das ist etwas was ich unglaublich schätze dass als Mitglied einer großen Partei dann auch so ein Backoffice da ist.
00:23:41: Und ja, und jetzt bin ich auch auf Insta und Facebook
00:23:45: an der Theoros wir machen eine Schnellfragerunde.
00:23:48: kurze Frage kürzer Antwort bitte frühaufsteher oder Nachtäule
00:23:53: nachtäule
00:23:54: telefonieren oder WhatsApp
00:23:57: das direkte Gespräch
00:23:59: Bauchgefühl oder zahlen
00:24:01: beides
00:24:02: lieber spontan oder lieber durchgeplant.
00:24:05: Was ist anstrengender?
00:24:06: Wahlkampf oder Familienfeier?
00:24:10: Gute Frage, beides.
00:24:14: Beides anstrent!
00:24:15: Was machen Sie denn Ende der Schnellfragerunde?
00:24:17: Was machen sie dann wenn kein Wahlkampfer ist, wenn Sie nicht beruflich gefordert sind sondern wenn Sie mal so richtig Freizeit haben?
00:24:23: Wenn ich so richtig freizeit habe... Ich liebe es durch die Natur zu wandern.
00:24:28: Ich bin vor Corona hier übrigens.
00:24:31: Ich hab bundesweit gesucht.
00:24:33: aus Hannover Gefrunden habe ich den wunderbaren Ort Kunstwerkschütter.
00:24:38: Da werden Kräuterseminare angeboten, die für mich seines Gleichsten suchen und da fühle ich mich zu Hause.
00:24:46: und ja dass in der Lage bin, die Pflanzen, die draußen wachsen.
00:24:51: Ich sage dazu dann Urkraut das ich sagen kann Hallo Guten Morgen Gundermann guten Morgen Löwenzahn.
00:24:59: Oh, heute meine kleine Leberkur.
00:25:01: Wissen Sie wie gut eine gute Lebercur geht?
00:25:03: Wenn der Löwenzahn anfängt zu blühen am ersten Tag essen sie einen Stängel mit Blüte, am zweiten Tag zwei Stängeln mit Blütte.
00:25:10: das machen sie so lange bis sie das sieben geschafft haben.
00:25:14: die Herausforderung ist dass es für den ein oder anderen geschmacklich durchaus etwas bitter aber es ist unglaublich gesund.
00:25:21: und Dann geht es die Leiter wieder runter bis zu eins und dann haben sie eine ganz wunderbare Frühjahrskur gemacht.
00:25:26: Und so etwas habe ich dort gelernt, das bereitet mir Freude!
00:25:30: Und dann mag ich noch sagen aus den Löwenzahnknospen können Sie wunderbar Kapern einlegen wenn Sie sie mit etwas Essig- und Salz begießen.
00:25:39: und das dürfen Sie sich vorstellen lieber Burkhardt, das erdet mich, wenn ich dann mit den Händen in der Erde bin und die Pflanzen pflücke und mit ihnen genau in eine Kommunikation gehe.
00:25:49: Ich bleibe beim Kaffee, aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen.
00:25:55: Wie sieht für Sie so ein richtig perfekter freier Sonntag aus?
00:26:00: Ja, ausschlafen.
00:26:02: Da kommt die Nachtäule durch und dann habe ich die Ehre dass mein Mann mir ein ganz wunderbares Frühstück macht.
00:26:09: Und das ist dann für mich ein perfektes Sonntage.
00:26:11: Dann diskutieren meinen Mann und ich leidenschaftlich über Politik.
00:26:16: Wir verabreden uns mit der Familie zum Kaffeedrinken Da geht es weiter in guten Gesprächen und dann ist ein perfekter Sonntag rund.
00:26:25: Frau Theaus, wir sind auf der Zielgeraden.
00:26:28: Gibt's eine Frage die Sie vermissen?
00:26:29: Die ihr sie gerne von mir gehört hätten.
00:26:31: was sollen die Wählerinnen und Wähler unbedingt noch über Sie persönlich wissen?
00:26:36: Gut dass Sie das noch ansprechen als es mir ein großes Anliegen zu sagen, dass nicht nur die Werte der CDU mehr wichtig sind sondern dass ich gespürt habe dass es mit der Person von Rita Süßmuth jemanden gibt, der das perfekt beherrscht hat.
00:26:56: Dieses Gleichgewicht zwischen Härte in der Sache also für Dinge einzustehen aber auch mit Menschen respektvoll umzugehen und das ist mein Antritt.
00:27:11: Ihr Fazit ihr Schlusswort?
00:27:13: Warum sollten die Grafschafter sie zur Landrettin wählen?
00:27:17: Ja Ich bin jemand, der von außen kommt und einen frischen Blick hat.
00:27:21: Der in keinsterweise Loyalitäten hat oder alte Versprechen.
00:27:26: Ich bin einer, die im Dialog auf Augenhöhe mit den Menschen sprechen möchte, der dabei sehr gut zuhört.
00:27:35: Und ich habe Zuhören gelernt – das ist eine große Aufgabe, das gut tun zu können.
00:27:41: Wissen Sie wie viel Missverständnis es gibt zwischen Menschen?
00:27:44: Wenn man alleine schaut wie sich Schutz von Ton theoretisch die Kommunikation erschlossen hat, dann gibt es alleine vier verschiedene Perspektiven des Senders und vier verschiedene Päspektiven das Hörerns.
00:27:56: Und wenn Sie das miteinander multiplizieren, dann wissen Sie, wie groß Missverständnisse sind.
00:27:59: also zuhören ist mir ein Herzensanliegen Brücken bauen und gemeinsam den Transformationsprozess zur Wertschöpfung zum Wohle der Grafschaftbenteil nach vorne zu bringen.
00:28:12: Deshalb denke ich bin nicht eine gute Wahl für die Grafshaftbenteile.
00:28:15: Das sagt Anja Therhorst.
00:28:17: Vielen
00:28:38: Dank!
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